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UEFA-Präsident erklärt über neue Etappe der Zusammenarbeit mit Belarus

Sport 19.09.2019 | 14:58
Aleksander Čeferin
Aleksander Čeferin

MINSK, 19. September (BelTA) – Die Union of European Football Associations (UEFA) und der Belarussische Fußballverband beginnen eine neue Etappe der Zusammenarbeit. Das erklärte der UEFA-Präsident, Aleksander Čeferin, heute beim Treffen mit dem belarussischen Präsidenten, Alexander Lukaschenko, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Der Belarussische Fußballverband und die UEFA arbeiten gut zusammen. Aber jede gute Kooperation kann verbessert werden. Wir pflegen gute professionelle Beziehungen zum Verband. Wir sind noch Freunde, was sehr wichtig ist. Ich bin froh zu sehen, dass der Sport in Belarus unterstützt wird. Morgen werden wir eine neue Phase unserer Zusammenarbeit beginnen“, sagte Aleksander Čeferin.

Er bemerkte, die UEFA unterstütze Belarus seit langem. Sie helfe bei der Entwicklung der Infrastruktur, Beschaffung notwendiger Sportgeräte. „Wir wollen bei der Ausbildung von Trainern Hilfe leisten. Es ist wichtig, dass der belarussische Sportminister Unterstützung leistet. Die Fortschritte im Fußball sind recht langsam, man muss in einem sehr jungen Alter beginnen und sich entwickeln. Man kann nicht an einem Tag Champion werden“, bemerkte der UEFA-Präsident.

Der slowenische Fußballfunktionär, Aleksander Čeferin, wurde im Jahr 2016 zum UEFA-Präsidenten gewählt. Im Februar 2019 wurde er für die nächsten 4 Jahre wiedergewählt. Zu den Schwerpunkten seines Programms gehören die Investitionen in den Massenfußball und in den Frauenfußball.

Die UEFA wurde 1954 gegründet und stellt den europäische Fußballverband dar. Sie ist eine der sechs Kontinental-Konföderationen des Weltfußballverbandes FIFA und umfasst 55 nationale Fußballverbände. Ihr Hauptquartier befindet sich in der schweizerischen Stadt Nyon.

Der Belarussische Fußballverband ist seit 1993 Mitglied der UEFA.

Im Jahr 2019 fand in Minsk die UEFA-Konferenz zum Massenfußball statt. Sie versammelte rund 200 Menschen aus 55 Ländern Europas.

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