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Kowaltschuk: Europäische Spiele waren Beitrag zur Gesundheit der Nation

Sport 15.07.2019 | 09:49

MINSK, 15. Juli (BelTA) – Die abgelaufenen 2. Europäischen Spiele sind zu einem Beitrag zur Gesundheit der Nation geworden. Diese Meinung äußerte Minister für Sport und Tourismus Sergej Kowaltschuk in einem Interview mit dem Fernsehsender Belarus 1.

Auf die Frage über die Ergebnisse der Sportveranstaltungen sagte der Minister, das Land habe von den Sportwettbewerben profitiert. „Wir sind in jedem Fall im Vorteil geblieben. Wenn wir uns mal umschauen: Vielerorts wurden bei der Vorbereitung der Spiele die entsprechenden Stätten und Anlagen modernisiert und rekonstruiert, die Verkehrsinfrastruktur wurde verbessert, die Stadt ist schöner geworden. Für die Organisation von Wettkämpfen wurde die Ausrüstung in vollem Umfang erworben – das galt für Sportarten. Diese Ausrüstung bleibt hier“, sagte er.

„Aber was mehr zählt, sind große und unschätzbare Erfahrungen in der Durchführung von Sportwettkämpfen. Wir haben noch nie in unserem Land einen so hochkarätigen Wettbewerb ausgetragen“, sagte Sergej Kowaltschuk. „Man darf nicht vergessen, dass damit wir auch einen Beitrag zum sozialen Bereich, ein Beitrag zur Gesundheit der Nation geleistet haben. Deshalb ist es für uns sehr wichtig.“ Ausländische Kollegen hätten nach den 2. Europäischen Spielen gesagt, dass Belarus auch die Olympischen Spiele ausrichten könnte, so Sportminister.

Belarussische Athleten haben bei den Spielen 69 Medaillen gewonnen. Das ist ein würdiges Ergebnis. „Wir haben uns die Aufgabe gestellt - 46 Medaillen in verschiedenen Sportarten. 23 Medaillen mehr ist wahrscheinlich ein Erfolg für unser Land“, sagte Sergej Kowaltschuk. „Die Teams waren konzentriert. Alle Athleten bereiteten sich auf die Spiele wie auf eine der wichtigsten Wettbewerbsetappen dieses Jahres vor.“

Sergej Kowaltschuk erzählte über die Besucherzahl in Fanzonen und in den Sportarenen. Täglich passierten rund 20.000 Menschen die Kontrollstellen am Sportpalast. Bei einigen Wettbewerben vom 25. bis 27. Juni waren die Sportanlagen praktisch komplett gefüllt.

In Bezug auf die Schlussfolgerungen, die das Ministerium nach den Spielen gezogen hat, betonte der Sportminister, dass das Potenzial, mehr ausländische Touristen und Interessierte nach Belarus zu locken, nicht voll ausgeschöpft wurde. „Wir könnten noch mehr Touristen aus Europa anziehen. Aber der Mangel an Erfahrung hat sich vielleicht irgendwie ausgewirkt. Vielleicht waren wir bei Marketing- und Werbearbeit irgendwo auf einer falschen Spur. Wir werden aus diesen Spielen die richtigen Lehren ziehen müssen, um bei den nächsten großen Sportveranstaltungen besser bewaffnet zu sein“, zeigte sich der Minister sicher.

Vom 21. bis 30. Juni fanden in Minsk die 2. Europäischen Spiele statt. Mehr als 4.000 Athleten aus 50 Ländern traten in 15 Sportarten um 200 Auszeichnungen an. Für die Wettkampfspiele wurden 213 Tausend Tickets verkauft.

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