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Kotow: Nach Europaspielen kann Belarus Wettkämpfe in vielen Sportarten austragen

Sport 08.07.2019 | 16:21
Anatoli Kotow
Anatoli Kotow

MINSK, 8. Juli (BelTA) – Nach den 2. Europäischen Spielen kann Belarus internationale Sportwettkämpfe von Weltniveau austragen. Das sagte stellvertretender Leiter der „Direktion der 2. Europäischen Spiele 2019“ Anatoli Kotow im Pressezentrum der Telegraphenagentur BelTA.

Belarus habe nach der Austragung der 2. Europaspiele ein ernsthaftes Erbe gewonnen, zeigte sich Kotow überzeugt. „Ich bin sicher, dass unser Land jetzt selbst entscheiden kann, welche Sportturniere es organisieren und durchführen will. Vertreter internationaler Sportföderationen haben unsere Möglichkeiten gesehen und sich vergewissert, dass wir große internationale Sportforen gut organisieren können. Soviel ich weiß haben einzelne Föderationen Anfragen über die Austragung der Wettkämpfe eingereicht. Jedes Multisportforum kann unter einer Bedingung stattfinden – die Sportstätten müssen nach dem neuesten Stand mit Geräten ausgestattet werden. In Belarus ist das eben der Fall“, sagte Kotow.

Die 3. Europäischen Spiele finden in Polen statt. Nach Angaben von Kotow hätten polnische Kollegen die belarussische Direktion der 2. European Games bereits angerufen mit der Bitte, bei der Vorbereitung des Multisportanlasses beratend zur Seite zu stehen.

Die 2. Europäischen Spiele in Minsk fanden auf 12 Sportstätten statt – im nationalen Olympia-Stadion Dinamo, in den Sportarenen Minsk Arena und Tschishowka Arena, im Sportpalast. In 8 der 15 Sportarten wurden Lizenzen für die Teilnahme an den anstehenden Olympischen Spielen in Tokio 2020 vergeben. Die 200 Medaillenentscheidungen wurden unter 4000 Sportlern aus 50 Ländern Europas getroffen.

Nach Medaillenwertung gewann Russland mit 109 Auszeichnungen, gefolgt von Belarus mit 69 Medaillen. Das war der größte Erfolg belarussischer Sportler bei den internationalen Wettkämpfen.

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