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09 September 2022, 15:29

Belarussische Meister und Preisträger von Olympia 1972 wurden im NOK geehrt

MINSK, 09. September (BelTA) - Beim Nationalen Olympischen Komitee von Belarus wurden heute die Sieger und Medaillengewinner der Olympischen Sommerspiele 1972 in München geehrt.

Der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees, Wiktor Lukaschenko, wies darauf hin, dass die Triumphatoren dieser Spiele heute wahre Legenden nicht nur des belarussischen und sowjetischen Sports, sondern auch der gesamten weltweiten olympischen Bewegung sind. Er betonte auch, dass vor 50 Jahren 21 Athleten und Athletinnen in 10 Sportarten Belarus in München vertreten haben. Damals gewann die Nationalmannschaft der UdSSR 99 Medaillen, 50 davon in Gold. Die Belarussen gewannen damals 14 Medaillen, darunter 7 Goldmedaillen.

Der Münchner Fecht-Olympiasieger Wiktor Sidjak hat verraten, dass er damals noch nie zuvor eine olympische Goldmedaille im Einzelwettbewerb hatte und diese erst in der bayerischen Landeshauptstadt gewann. "Es stimmt, dass ich in München eine schwere Augenverletzung erlitten habe, aber die Ärzte haben gute Arbeit geleistet, und ich sehe immer noch gut", sagte Sidjak, der viermaliger Olympiasieger ist.

Der dreimalige Olympiasieger im Ringen, Alexander Medwed, erinnerte sich daran, dass er bei der Eröffnung der Spiele 1972 als Fahnenträger für die gesamte sowjetische Mannschaft fungieren sollte: "Es war eine große Ehre, und deshalb war es unmöglich, schlecht abzuschneiden. Ich hatte während des Turniers gegen einige sehr starke Amerikaner zu kämpfen. Aber ich habe es geschafft, und gewann meine dritte olympische Goldmedaille.“

Alle, die an den Olympischen Spielen 1972 beteiligt waren, erinnerten sich bitter daran, dass dies das erste Mal war, dass die Welt einen Terroranschlag während der Spiele erlebte, und zwar direkt im Olympischen Dorf, als Mitglieder der israelischen Delegation von Terroristen angegriffen wurden. Beim Terroranschlag kamen Menschen ums Leben, und die Organisatoren wollten die Spiele sogar abbrechen. Das hinterließ natürlich einen beklemmenden Eindruck bei allen Gästen und Teilnehmern der Olympiade.

Wiktor Lukaschenko betonte, dass die Türen der NOK-Zentrale für herausragende Athleten und Athletinnen immer offen stehen: Sie können hier immer freundliche Worte hören, Verständnis und selbst Gehör finden.

Bei den Spielen in München trugen die belarussischen Sportlerinnen und Sportler als Teil der UdSSR-Nationalmannschaft wesentlich zum Erfolg der sowjetischen Mannschaft bei, die den gesamten Medaillenspiegel gewann. Die belarussischen Turnerinnen Olga Korbut, Antonina Koschel, Tamara Lasakowitsch, die Fechterinnen Elena Belowa, Tatjana Samusenko, Wiktor Sidjak, der Ringer Alexander Medwed, der Kajakfahrer Nikolaj Gorbatschjow und der Basketballer Iwan Jedeschko wurden vor einem halben Jahrhundert Olympiasieger. Iwan Jedeschko schrieb Geschichte, als er den goldenen Pass spielte, der es Alexander Below ermöglichte, im letzten Spiel gegen die Amerikaner die entscheidenden Punkte zu erzielen.

Ende Juli wurden vom Nationalen Olympischen Komitee von Belarus die Medaillengewinner der XXV. Olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona geehrt.

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