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Über 61 Tsd. Gäste besuchten 26. Minsker Internationale Buchmesse

Gesellschaft 11.02.2019 | 10:50
Während der Arbeit der Buchmesse
Während der Arbeit der Buchmesse

MINSK, 11. Februar (BelTA) – 61 Tsd. 800 Gäste haben die 26. Minsker Internationale Buchmesse besucht, die am 6./10. Februar stattgefunden hat. Das sagte der Ratsvorsitzende der Organisatoren der Buchmessen in den GUS-Staaten, Generaldirektor des Verlags „Makbel“, Dmitri Makarow, gestern bei der Abschlusszeremonie, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Die 26. Minsker Internationale Buchmesse wurde in jeder Hinsicht zu einer rekordverdächtigen Veranstaltung. Das betraf die Anzahl der Teilnehmerländer, Besucher und Veranstaltungen, die innerhalb von fünf Tagen durchgeführt wurden“, unterstrich der Generaldirektor von „Makbel“.

Heute wurde die umfangreichste Buchereigniss des Jahres – Minsker Internationale Buchmesse – abgeschlossen. In diesem Jahr widmete sich die Ausstellung dem Jahr der kleinen Heimat und den 2. Europaspielen und fand unter dem Motto „Mehr als Bücher“ statt. Insgesamt wurden 441 Teilnehmer vertreten, darunter 164 ausländische Gäste. Zum ersten Mal präsentierten ihre Stände Aserbaidschan, die Ukraine, Kasachstan, Israel, Polen, China, Griechenland. An der Arbeit der Buchmesse nahmen Vertreter aus 37 Ländern teil, die nicht nur neue Ausgaben zeigten, sondern auch Ergebnisse zusammenfassten und Probleme der Buchbranche erörterten, Erfahrungen teilten.

Der zentrale Aussteller war Russland, das den nationalen Stand mit einer Fläche von 200 qm und ein umfangreiches Programm unter Teilnahme populärer Dichter und Schriftsteller vorstellte. „Wir beteiligen uns an der Minsker Buchmesse nicht zum ersten Mal. Es ist für uns ehrenvoll, die Buchveröffentlichung zu präsentieren und zu erfahren, wie sie sich in anderen Staaten entwickelt. Der belarussische Leser, mit dem wir uns innerhalb von fünf Tagen seit mehreren Jahren treffen, ist ein Leser, der das Buch sehr liebt, gleichzeitig ein Traditionalist ist, der die Klassik braucht und sich gleichzeitig für das interessiert, was gerade in Russland veröffentlicht wird. Wir sind gerne willkommen, wenn wir in Belarus Werke lebender Schriftsteller veröffentlichen, die auf Russisch schreiben. Und das ist auch gut, weil es eine gegenseitige kulturelle Bereicherung ist. Schließlich sollten erstaunliche Bücher in jeder Sprache und in jedem Land gelesen werden“, bemerkte der Manager des Verlags „Wremja“ Dmitri Gassin.

Im Rahmen der Buchmesse fand die Auszeichnungszeremonie der Sieger des 58. nationalen Wettbewerbs „Die Kunst des Buches“ statt. Das 5. Internationale Literatursymposium „Der Schriftsteller und die Zeit“ versammelte mehr als 50 Schriftsteller aus 25 Ländern. Außerdem wurde die gastronomische Woche zum ersten Mal durchgeführt. Ein Poesie-Bus wurde auch betrieben.

Die Minsker Buchmesse eröffnete den Weltkalender der Buchforen. Zur nächsten Plattform, wo belarussische Bücher gezeigt werden, wird die Buchmesse Vilnius, die am 21./22. Februar stattfindet.

Die 26. Minsker Internationale Buchmesse fand unter dem Motto „Mehr als Bücher“ am 6./10. Februar im Verwaltungskomplex statt. Das Buchforum wurde auf der Plattform von rund 3 Tsd. qm durchgeführt, wo mehr als 300 Aussteller präsentiert wurden. Die Organisation erfolgte durch das Informationsministerium, die Stadtregierung Minsk und den Schriftstellerverband von Belarus. Die Mitveranstalter waren das Außenministerium, das Bildungsministerium, das Kulturministerium, die Buchhandlung „Belkniga“ und der Verlag „Makbel“.

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