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Ryshenkow: Staatsdienst in Belarus wird zeitgerecht entwickelt

Gesellschaft 22.10.2019 | 12:24
Maxim Ryshenkow. Archivfoto
Maxim Ryshenkow. Archivfoto

MINSK, 22. Oktober (BelTA) - Der Staatsdienst in Belarus wird zeitgerecht entwickelt. Das erklärte erster stellvertretender Leiter der Präsidialverwaltung, Maxim Ryshenkow, bei der Eröffnung der wissenschaftlich-praktischen Konferenz: „Staatsdienst: Zustand und Perspektiven“ an der Akademie für öffentliche Verwaltung beim Präsidenten.

Maxim Ryshenkow hob hervor, dass Belarus ein effizientes Staatsverwaltungssystem geschaffen hat, dank dem die Aufgaben des jungen, schnell wachsenden Staates auf dem höchsten Niveau gemeistert werden. Neue Technologien, bahnbrechende Positionen über die Arbeit der Staatsbeamten tauchen auf. Dem ersten stellvertretenden Leiter der Präsidialverwaltung zufolge versucht Belarus, das Institut des Staatsdienstes zeitgerecht zu entwickeln. „Von Kenntnissen der Entscheidungsträger hängt die Entwicklung des Landes ab“, unterstrich er. Die menschliche Ressource rückt in den Vordergrund, gewinnt an größerer Bedeutung als Rohstoff-, Logistikpotenzial, fügte Maxim Ryshenkow hinzu.

In dem Zusammenhang unterstrich er die Wichtigkeit der Konferenz, die die Akademie für öffentliche Verwaltung zusammen mit dem Hub Astana im Bereich Staatsdienst sowie Europarat durchführen. „Bei der Konferenz werden theoretische Informationen nahegelegt, sie ist praxisorientiert. Der Veranstaltung wohnen Experten aus 20 Staaten bei. Sie können Erfahrungen, Entwicklungen austauschen“, sagte erster stellvertretender Leiter der Präsidialverwaltung.

Er erinnerte daran, dass der belarussische Präsident am 18. Oktober die Akademie für öffentliche Verwaltung besuchte und über Entwicklung des Instituts des Staatsdienstes beriet. Maxim Ryshenkow wies darauf hin, dass die Ansätze, die vom Staatschef bekanntgegeben wurden, in den Podiumsgesprächen der Konferenz ihren Niederschlag fanden. Hier diskutiert man unter anderem über die Erhöhung des Ansehens des Staatsdienstes, Motivierung der Staatsbeamten, ihr Engagement an Staatsaufgaben. Experten tauschen auch Erfahrungen bei der Ausbildung, Weiterbildung von Fachkräften, Digitalisierung des Staatsdienstes aus.

Die Konferenz findet am 22./23. Oktober statt. Daran nehmen die Vertreter der internationalen Organisationen, Staatsbehörden und Wissenschaftler von Belarus, Experten und Wissenschaftler aus Europa und Asien teil. Ziel der Konferenz ist es, Ansätze zur Entwicklung des Instituts des Staatsdienstes unter modernen Bedingungen aufgrund jüngster belarussischer und ausländischer Erfahrungen zu besprechen.

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