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Präsident Internationaler Handballföderation schätzte Chancen von Belarus für Austragung der EM 2026

Gesellschaft 16.09.2019 | 09:58
Hassan Moustafa. Foto: Belarussischer Handballverband
Hassan Moustafa. Foto: Belarussischer Handballverband

MINSK, 16. September (BelTA) – Der Präsident der Internationalen Handballföderation, Hassan Moustafa, hat in einer Sendung bei Belarus 1 seine Meinung über Chancen von Belarus für die Austragung der Europameisterschaft 2026 geäußert. Das berichtete die Nachrichtenagentur BelTA.

Belarus, Polen, Litauen wollen die Handball-EM 2026 durchführen. In diesem Zusammenhang fragte man bei Hassan Moustafa nach seiner Meinung über die Chancen dieser Bewerbung. „Ich habe meine Unterstützung zum Ausdruck gebracht. Sie verfügen über die notwendige Infrastruktur. Ich habe gute Bewertungen über die 2. Europäischen Spiele gehört. Und nicht nur in Europa, sondern auch im Ausland. Das ist auch ein Plus für Sie“, bemerkte er.

Aber um das Recht auf die kontinentale Handball-Meisterschaft zu bekommen, brauche man eine gute Lobby, so der Leiter der Handballföderation. „Es ist notwendig, mit anderen Verbänden zusammenzuarbeiten, damit sie auf dem Kongress 2021 für den Antrag stimmen. Belarus sollte zumindest daran arbeiten, alle postsowjetischen Länder auf seine Seite zu ziehen“, sagte Hassan Moustafa.

Im Gespräch mit dem Journalisten teilte er auch seine Eindrücke darüber mit, wie sich Belarus seit 2006, als er das Land zum ersten Mal besuchte, verändert hatte. Der Präsident der Internationalen Handballföderation sagte, dass sich in dieser Zeit viel verändert hat: Form und Aussehen der Stadt, Straßen, Sportinfrastruktur. „Die Einstellung der Menschen zum Sport hat sich verändert. Natürlich wäre dies ohne Unterstützung Ihres Präsidenten nicht möglich gewesen. Er versteht, dass der Sport eine Brücke ist, die die Menschen verbindet“, sagte Hassan Moustafa.

Der Präsident der Internationalen Handballföderation erzählte, dass er während seines Besuchs eine Reihe von Treffen mit Vertretern verschiedener Strukturen (Sportministerium, Stadtregierung Minsk) durchgeführt hat. „Wir haben uns auf die Weiterentwicklung des Handballs in Belarus geeinigt. Wir besprachen viele verschiedene Dinge, darunter unser Programm „Handball in Schulen“. Wir werden auch das Beachhandball entwickeln“, sagte er.

Laut Hassan Moustafa gebe es in Belarus viele talentierte Athleten, die Spitzensportler werden könnten.

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