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Minsk und Taschkent veranstalten Kulturtage, Businessforen und gemeinsame Sporttrainings

Gesellschaft 30.07.2019 | 15:55

MINSK, 30. Juli (BelTA) – Die Stadtregierungen von Taschkent und Minsk haben heute im Rahmen des 1. Forums der Regionen von Belarus und Usbekistan einen Veranstaltungsplan für den Zeitraum 2019-2020 unterzeichnet. Danach sollen die beiden Hauptstädte ihre Beziehungen in den Bereichen Handel, Wirtschaft, Forschung, Entwicklung und Kultur ausbauen.

Die Unterzeichnung fand im Palast der Republik statt. Ihre Unterschriften setzten Vizegouverneure von Minsk und Taschkent, Alexander Dorochowitsch und Hayot Inogamow, unter die Dokumente.

Laut den Abkommen sollen in den Jahren 2019-2020 abwechselnd in Taschkent und Minsk die Kulturtage veranstaltet werden. Geplant sind Waren- und Dienstleistungsmessen sowie Präsentationen von Industrie- und Tourismusstandorten Minsk und Taschkent.

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit wird ebenfalls eine Reihe von Veranstaltungen umfassen, von gemeinsamen Businessforen und Treffen bis hin zu den Konferenzen, Symposien, Ausstellungen, Fachmessen und Verhandlungsgesprächen. Es wird einen Informationsaustausch über Ausstellungen und Fachmessen und ein Forum für junge Unternehmer geben. Darüber hinaus sollen Kontakte intensiviert werden, um partnerschaftliche und wirtschaftliche Beziehungen auszubauen.

Im Bereich des Sports sollen Wissen und praktische Erfahrungen ausgetauscht werden. Geplant sind Seminare, Meisterschaften und Turniere, gemeinsame Sporttrainings, darunter in olympischen Sportarten.

Die Kooperation im Bereich der Bildung umfasst Delegationsreisen von Pädagogen und Lehrkräften aus Minsk und Taschkent. Die allgemeinbildenden Einrichtungen werden ihre Zusammenarbeit im Bereich der künstlerischen Erziehung ausbauen, gemeinsame Festivals organisieren und Wettbewerbe ausschreiben. Manche Projekte werden auf Online-Plattformen durchgeführt.

Der kulturelle Austausch läuft weit über die Kulturtage, Kunstfestivals und Ausstellungen hinaus. Die Städte werden Informationen über die denkwürdigen Daten und Feierlichkeiten austauschen, direkte Kontakte zwischen Theatern und Konzertorganisationen vermitteln, Gastspiele für Theatertruppen und einzelne Künstler organisieren.

Die Abkommen sehen außerdem einen Austausch in den Bereichen soziale Unterstützung der Bevölkerung und demografische Politik, die Teilnahme an Sonderveranstaltungen, Konferenzen, Workshops und IT-Arbeitstreffen vor.

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