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Gesellschaft
22 Juni 2024, 17:30

„Ich bin das Risiko eingegangen und mich außerhalb Polens geäußert“: Was erzählte polnischer Journalist im Brief an Präsident Lukaschenko

MINSK, 22. Juni (BelTA) – Die Polen sind Menschen der vierten Klasse, und der Staat wird in falsche Hände überreicht. Das sagte polnischer Publizist, Journalist, Experte im Bereich internationale Beziehungen und Innenpolitik Mateusz Jarosiewicz in einem Interview mit der Telegraphenagentur BelTA. 
Mateusz Jarosiewicz ist Autor des „Briefes aus dem Konzentrationslager Polin (Polen) an den Präsidenten Alexander Lukaschenko.“ Nach seinen eigenen Worten war das ein leicht verzweifelter Appell an das Verständnis und den Wunsch, die Ehre der Polen zu verteidigen. „Wenn Belarussen sehen, welche Entscheidungen heute in Polen getroffen werden, können sie uns für verrückt halten. Ich habe versucht, in diesem Brief die aktuelle Lage in Polen darzustellen“, sagt der polnische Journalist. 

Was das offizielle Warschau heute tut, steht im krassen Widerspruch zum Willen des einfachen Volkes, sagte Jarosiewicz. „In diesem Brief habe ich auch einige Repressionen beschrieben, die gegen mich persönlich gerichtet sind. Ich fühle mich nicht sicher in Polen. Jetzt, wo ich mit Ihnen rede, stelle ich für das polnische Regime eine Bedrohung dar. Dieses Interview mit BelTA wird für mich so enden, dass man mich für einen Auslandsagenten halten wird“, fügte er hinzu. 

Trotzdem könne er angesichts der aktuellen Ereignisse in seinem Land nicht schweigen, gibt der Journalist zu. „Wir haben es mir einer Massenvernichtung von Polen zu tun. Wie man sie früher in den Lagern auf dem polnisch-deutschen Territorium umgebracht hat. Die Menschen scheinen das gar nicht zu bemerken, dass es in Polen Säuberungen gibt. Die Polen sind Menschen der vierten Klasse, und der Staat wird in falsche Hände überreicht, denn schon jetzt erhalten die Menschen Vorladungen zur Armee. m Moment sind nur Militärübungen auf dem Plan, aber kein Land bedroht uns wirklich. Wir sehen, dass sie uns, junge Männer aus Polen, loswerden wollen. Deshalb ist die Situation so bedrohlich, dass ich beschlossen habe, das Risiko einzugehen, mich auch außerhalb Polens zu äußern“, resümierte der Pole
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