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Gebietsregierung Brest und polnische Tourismuskammer signieren Memorandum über die Zusammenarbeit

Gesellschaft 12.12.2019 | 16:52
Während des Treffens
Während des Treffens

MINSK, 12. Dezember (BelTA) – In Brest hat heute das Treffen mit polnischen Reiseveranstaltern stattgefunden, die das Gebiet mit einer Werbetour besuchen. Während der Veranstaltung wurde das Memorandum über die langfristige Zusammenarbeit zwischen der Gebietsregierung Brest und der polnischen Tourismuskammer unterzeichnet. Das teilte ein BelTA-Korrespondent mit.

„Das Memorandum ist eine Absichtserklärung, um die Grundlage für die Unterzeichnung des Dokuments über die erfolgreiche Zusammenarbeit zu schaffen. Die Entwicklung des touristischen Produktes des Gebiets Brest ist eine der strategischen Aufgaben. Wir haben etwas, das wir unseren Gästen zeigen können. Eines der Probleme ist, dass wir im Ausland bisher nicht sehr bekannt sind“, sagte der Vizevorsitzende der Gebietsregierung Brest Gennadi Borissjuk.

Um die südwestliche Region bekannter zu machen, werden Werbetouren organisiert und die Region auf spezialisierten Foren und Ausstellungen aktiv präsentiert. Das bringt seine Ergebnisse. Der Strom ausländischer Touristen nimmt ständig zu. So besuchten seit Anfang des Jahres mehr als 30 Tsd. Menschen die Region Brest ohne Visum (im Jahr 2018 waren es 18,3 Tsd.), davon waren 70% polnische Staatsbürger. „Viele Bewohner der polnischen Grenzregion kommen nach Brest, um dort Wochenende zu verbringen. Das ist natürlich nicht genug, aber wir gehen in die richtige Richtung. Die Unterzeichnung des Memorandums lässt uns Weichen für die weitere Zusammenarbeit stellen, die beiden Seiten zugute kommen wird“, sagte der Vize-Gouverneur.

Laut dem Vorsitzenden der Polnischen Tourismuskammer, Marek Ciechanowski, seien polnische Touristen in der Region Brest an Objekten des gemeinsamen historischen Erbes - Burgen, Schlösser und andere Sehenswürdigkeiten - interessiert. Die Einwohner des Nachbarlandes würden in der letzten Zeit belarussische Sanatorien zur Erholung und Behandlung wählen. „Ich halte es für sinnvoll, den Freizeittourismus weiter zu entwickeln - Rafting auf Kanus entlang von Flüssen und Seen, Radtourismus. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Agrartourismus und der Besuch des Nationalparks Beloweshskaja Puschtscha. All dies wird dazu beitragen, dass mehr Polen in die visafreie Zone kommen wollen, um Belarus kennenzulernen“, sagte er.

Vertreter der polnischen Reiseunternehmen besuchen am 15./17. Februar das Gebiet Brest. Die Spezialisten erörtern Perspektiven der bilateralen Zusammenarbeit und machen sich mit dem touristischen Potenzial bekannt.

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