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Erweiterung des visafreien Gebietes trägt zum Business und Schaffung von Arbeitsplätzen bei

Gesellschaft 14.08.2019 | 16:36
Archivfoto
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NOWOGRUDOK, 14. August (BelTA) - Die Erweiterung des visafreien Territoriums wirkt sich positiv auf die Geschäftsentwicklung und Schaffung von Arbeitsplätzen aus. Das teilte der stellvertretende Vorsitzende des Exekutivkomitees des Gebiets Grodno Wiktor Liskowitsch mit.

„Das Gebiet Grodno ist eine für die Gäste attraktive Region. Wir entwickeln ständig neue Routen, Vorschläge für Touristen. Die Erweiterung der visafreien Territorien wirkt sich positiv auf die Entwicklung von Tourismus aus“, betonte Wiktor Liskowitsch in der Sitzung des zwischenbehördlichen Experten- und Koordinierungsrates für Tourismus beim Ministerrat in Nowogrudok.

Kürzlich wurde der Erlass über die Vereinigung der visafreien Zonen Grodno und Brest signiert. Organisierte touristische Gruppen können sich visafrei auf dem Territorium der westlichen Gebiete aufhalten. Die Bestimmungen des Erlasses treten ab November 2019 in Kraft.

„Die Anzahl der visafreien Touristen wächst: Seit Jahresanfang haben das Territorium über 75 Tsd. besucht. Zurzeit dürfen sie in die Region Grodno und in die Stadt Grodno kommen. Es ist wichtig, dass innerhalb von 2,5 Jahren der visafreien Ordnung im Gebietszentrum und seiner Umgebung über 1,3 Tsd. neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Es werden tüchtig Hotels, Hostels, Cafés, Restaurants, andere Objekte errichtet. Dabei wirken kleine und mittlere Unternehmen mit“, betonte Wiktor Liskowitsch. Er hob hervor, dass man Engagement von Privatunternehmen auch in den Kreisen des Gebietes erwartet. Es ist wichtig, nicht nur gutes und interessantes touristisches Produkt den Ausländern zu bieten, sondern auch komfortable Erholungs- und Aufenthaltsbedingungen zu schaffen.

Die Stadt Nowogrudok wurde nicht zufällig als Arbeitsplattform gewählt. Sie ist eines der touristischen Zentren des Landes und ein Anziehungspunkt für historische, patriotische Touristen und nicht zuletzt für Nostalgie-Touristen. Hier befinden sich Schlösser Ljubtscha und Nowogrudok, das Museum für Jüdischen Widerstand, das Museumshaus von Adam Mizkewitsch. In der Sitzung wurde auf die Entwicklung von Tourismus, Erhaltung, Sanierung und Nutzung von Objekten des Geschichts- und Kulturerbes eingegangen.

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