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Erstes Nationales Forum für nachhaltige Entwicklung versammelt rund 400 Teilnehmer in Minsk

Gesellschaft 10.01.2019 | 15:01

MINSK, 10. Januar (BelTA) – Das erste Nationale Forum für nachhaltige Entwicklung wird am 10. Januar in Minsk stattfinden. Daran nehmen rund 400 Personen teil. Die Vorbereitungen auf das Forum wurden heute beim Treffen der stellvertretenden Vorsitzenden des Rates der Republik, der nationalen Koordinatorin für nachhaltige Entwicklungsziele, Marianna Schtschotkina, mit der UN-/UNDP-/ UNFPA-Vertreterin in Belarus, Joanna Kazana-Wisniowiecki diskutiert, teilte der Pressedienst der Oberkammer der Telegraphenagentur BelTA mit.

Vertreter des Außenministeriums, des Wirtschaftsministeriums, des Ministeriums für Arbeit und Sozialschutz, des Energieministeriums, des Ministeriums für Naturressourcen, des Nationalen Statistikkomitees, der Nationalen Akademie der Wissenschaften, des Hochtechnologieparks, Vertreter aus Industrie, Bildung, Leiter öffentlicher Organisationen und Verbänden werden am ersten nationalen Forum für nachhaltige Entwicklung teilnehmen. Darüber hinaus werden Vertreter von UN-Organisationen und internationale Experten erwartet. Insgesamt schätzen die Organisatoren die Teilnehmerzahl auf 400 Personen ein.

Marianna Schtschotkina hat den Teilnehmern des Treffens vorgeschlagen, die organisatorischen Fragen zu diskutieren, darunter die Zusammenarbeit mit den UN-Strukturen. „Wir haben eine gute Basis. Im Februar 2018 fand in Minsk das Regionalforum der nationalen Koordinatoren für nachhaltige Entwicklungsziele statt, aber es gibt noch viel zu tun, auch im Kontext der SDG-Projekte“, sagte die Vizesprecherin. Joanna Kazana-Wisniowiecki wies ihrerseits darauf, auf welch hohem Niveau die Arbeit zur Erreichung nachhaltiger Entwicklungsziele durchgeführt wird und welche Bedeutung das kommende Forums für die Entwicklung dieser Aktivitäten hat. Sie teilte auch mit, dass die Direktorin des UNDP-Regionalbüros für Europa und GUS, Myriane Egger, ihre Teilnahme am Forum bestätigt habe. Ihr Besuch in Belarus werde der erste Belarus-Besuch in dieser Funktion sein.

Belarus werde auf dem Forum die nationalen Erfahrungen bei der Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung präsentieren. Die Paneldiskussionen werden zu folgenden Themen abgehalten: nachhaltiges Wirtschaftswachstum als Voraussetzung für die Gewährleistung eines hohen Lebensstandards der belarussischen Bevölkerung, Gewährleistung der Umweltsicherheit, Erhaltung und nachhaltige Nutzung fossiler Ressourcen, Verbesserung der Lebensqualität durch Gesundheit, Bildung, menschenwürdige Arbeit“, hieß es aus dem Pressedienst des Rates der Republik.

Die Teilnehmer werden die Möglichkeiten besprechen, wie man das Interaktionspotential zwischen Gesellschaft, Wirtschaft und Staat effektiver nutzen kann. Weitere Themen des Treffens sind die Rolle des Unternehmertums zur nachhaltigen Entwicklung von Regionen und die Perspektiven einer globalen Partnerschaft für eine nachhaltige Entwicklung, Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels, rationelle Nutzung von Wasserressourcen, effektive Beschäftigungspolitik, mehr Rechte für Menschen mit Behinderungen, Gleichstellung der Geschlechter usw. „Besondere Aufmerksamkeit wird der Digitalisierung als Wachstumsmotor geschenkt. Die Teilnehmer des Forums werden insbesondere auf die Transformation des Energiesystems für eine nachhaltige Entwicklung eingehen. Belarus wird einen eigenen Bericht und das Projekt „Unterstützung der Republik Belarus bei der Nationalisierung und Lokalisierung der Ziele für nachhaltige Entwicklung“ präsentieren“, hieß es.

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