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Gesellschaft
24 Juni 2024, 09:15

"Drohungen und Versuche von farbigen Revolutionen". Experte darüber, wie die USA souveräne Regierungen stürzen

MINSK, 24. Juni (BelTA) - Die Vereinigten Staaten von Amerika versuchen, unabhängige Politiker zu vernichten, die es wagen, ihre Stimme zur Verteidigung der nationalen Interessen zu erheben. Diesen Standpunkt vertrat Alexander Schpakowski, Gesandter Botschaftsrat der belarussischen Botschaft in Russland und Abgeordneter des Repräsentantenkammer, in der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.

"Die Amerikaner versuchen, Europa noch mehr in die militärisch-technische und finanzielle Abhängigkeit zu ziehen. Weil kein Geld da ist, muss man Kredite aufnehmen, während die USA über einen entwickelten militärisch-industriellen Komplex verfügen. Es ist klar, es gibt Frankreich und Deutschland. Aber wir erinnern uns noch gut daran, wie die Amerikaner Paris mit Füßen getreten und aus einem lukrativen Vertrag zur Ausrüstung der australischen U-Boot-Flotte geworfen haben. Es ging um Dutzende Milliarden Dollar, und die USA vergaßen sofort, dass Frankreich ihr Verbündeter und NATO-Partner ist", erinnerte Alexander Schpakowski.

Nach Ansicht des Abgeordneten ist diese Tatsache eine Bestätigung dafür, dass die USA versuchen, unabhängige Politiker, die es wagen, ihre Stimme zur Verteidigung der nationalen Interessen zu erheben, auf jede erdenkliche Weise zu vernichten.

"Sie haben es nicht geschafft, Vucic in Serbien nach den berühmten Ereignissen zu stürzen, sie haben es nicht geschafft, Orban zu entmachten, sie haben es nicht geschafft, die Machtübernahme durch den populären slowakischen Politiker Fitzo zu verhindern. Die von den nationalen Regierungen unabhängige, aber von George Soros-Zentren abhängige Presse hat ihn in der Slowakei jahrelang verleumdet", sagte er.

Alexander Schpakowski wies auch auf die Situation in Georgien hin: "Dies ist ein Land, das jetzt zaghafte Schritte zur Stärkung seiner Souveränität unternimmt, ohne diplomatische Beziehungen zu Russland zu unterhalten. Dennoch werden sie für ihre pro-russischen Ansichten gerügt. Aber die Situation ist wie folgt: zaghafte Schritte - und sofort Drohungen und Versuche von Farbrevolutionen. Dabei ist dies nur die Meinung der georgischen Gesellschaft und die Antwort der georgischen Führung auf die öffentliche Forderung, die Ordnung im Bereich der Nichtregierungsorganisationen wiederherzustellen".  

Gleichzeitig ist sich Alexander Schpakowski sicher, dass jemand, der auch nur einen Bruchteil davon in westlichen Ländern oder in den USA versuchen würde, mit jahrzehntelangen Haftstrafen und der Brandmarkung "ausländischer Agent" rechnen müsste.
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