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Belarus und Deutschland wollen bei Bekämpfung des Klimawandels zusammenarbeiten

Gesellschaft 11.12.2019 | 13:58

MINSK, 11. Dezember (BelTA) – Belarus und Deutschland haben sich im Zuge der 25. Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Madrid vorläufig darauf geeinigt, ein Rahmenabkommen über die Zusammenarbeit im Bereich Umweltschutz und Bekämpfung des Klimawandels zu unterzeichnen. Diese Einigung erzielte der belarussische Minister für Naturressourcen und Umweltschutz Andrej Chudyk bei den Gesprächen mit Rita Schwarzelühr-Sutter, der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, wie der Pressedienst des Naturministeriums mitteilte.

Am Rande der Konferenz hat Andrej Chudyk eine Reihe bilateraler Gespräche geführt. So besprach er beim Treffen mit dem estnischen Umweltminister Rene Kokk hauptsächlich die Kooperation im Bereich des Abfallmanagements und Umweltgutachtens. Darüber hinaus gingen die beiden Amtskollegen auf die Maßnahmen aus dem Memorandum of Understanding zwischen den Ressortministerien ein.

Die Gespräche mit dem ersten stellvertretenden Minister für Wissenschaft, Technologien und Umwelt Kubas José Fidel Santana Núñez waren von umweltpolitischen Themen geprägt.

Außerdem hat sich Andrej Chudyk mit dem Sonderbeauftragten des russischen Präsidenten für Klima Ruslan Edelgerijew, dem stellvertretenden Minister für Naturressourcen und Umwelt Russlands Murad Kerimow und dem Leiter der russischen Wetterbehörde Rosgidromet Igor Schumakow getroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Fragen des globalen und regionalen Klimawandels sowie effektive Mechanismen für die Bekämpfung seiner Folgen. Die Gesprächspartner einigten sich darüber, dass man gemeinsame Projekte im Bereich der Klimaforschung umsetzen könne. Diese Projekte können aus dem Treuhandfonds „Russische Föderation – UNDP“ finanziert werden.

Die 25. Klimakonferenz der Vereinten Nationen ist eine wichtige Veranstaltung, die darauf abzielt, Beschlüsse zu entwickeln und zu fassen, mit denen die im Pariser Übereinkommen vorgesehenen Mechanismen in Gang gebracht werden können. Der Hauptzweck der Vereinbarung ist es, den globalen Temperaturanstieg auf 2 Grad Celsius zu begrenzen und ihn so nah wie möglich an 1,5 Grad Celsius heranzuführen. Während der Konferenz konzentrierte sich die belarussische Delegation auf Fragen wie Zugang zu Finanzmechanismen und -ressourcen, nationale Pläne zur Anpassung an den Klimawandel und Berichtspflichten für deren Umsetzung.

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