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07 Mai 2024, 17:37

"Verrückte Politiker müssen gestoppt werden". Lukaschenko wendet sich an die Völker des nahen und fernen Auslands

MINSK, 7. Mai (BelTA) -  Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko wandte sich an die Völker des nahen und fernen Auslands  auf einer feierlichen Versammlung anlässlich des Tages des Sieges.

Alexander Lukaschenko wies darauf hin, dass die Politiker einiger Länder heute glauben, sie seien die Herren der Welt. Es ist für sie zu einer gängigen Praxis geworden, sich grob und ohne Vorwarnung in die Angelegenheiten souveräner Staaten einzumischen.

Die Situation wird durch die Ausweitung von Militärblöcken und -bündnissen zum Nachteil der Sicherheit anderer Länder sowie durch den beispiellosen Aufbau von NATO-Kapazitäten in der osteuropäischen Region verschärft. "All dies befindet sich bereits an den westlichen und südlichen Grenzen von Belarus", betonte der Präsident.

Es genügt, ein unerwünschtes Land zum Interessengebiet oder zur "Bedrohung" der nationalen Sicherheit zu erklären, und schon folgen Bombenteppiche und der Sturz eines "undemokratischen" Regimes", so der Präsident. - Deshalb brechen in verschiedenen Ecken der Welt immer wieder Spannungsherde aus, die ganze Länder und Regionen zerstören. Es gibt viele Beispiele dafür. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem sich heute kein Staat mehr vor Aggressionen von außen sicher fühlt.

Nach Ansicht des Staatschefs wird dies durch die Zerstörung der Grundlagen der strategischen Stabilität und der internationalen Sicherheitsinstitutionen durch die Länder des kollektiven Westens begünstigt.

"Deren Führer versuchen, die Aufmerksamkeit der Bevölkerung ihrer Staaten von den angehäuften inneren Problemen abzulenken. Die totale Russophobie ist zu einem beliebten politischen Trend unter den herrschenden Eliten Europas und ihren Herren in Übersee geworden. Eifrig wird das Schreckensbild eines äußeren Feindes aus dem Osten heraufbeschworen, der angeblich mit Panzern auf Berlin zu marschieren bereit ist. Unter dem Deckmantel der Mythen von Demokratie und Menschenrechten zwingen die westlichen Führer den Staaten eine Kultur der Annullierung auf, filtern die Völker durch Druck und Erpressung, Rebellionen und Stellvertreterkriege und ziehen eine Generation heran, für die der Hass zum Lebenscredo wird", so Alexander Lukaschenko.

"Bestimmte Personen sprechen von Krieg und Atomschlägen. Aber das Schlimmste ist, dass der Dritte Weltkrieg im westlichen Verständnis nichts Abstraktes ist und als alltäglich und durchaus akzeptabel dargestellt wird. Für die einfachen Menschen - sowohl in unserem Land als auch in Europa und anderen Regionen der Erde - ist er jedoch kaum notwendig. Deshalb möchte ich heute mich im Namen des friedliebenden belarussischen Volkes an die Völker des nahen und fernen Auslands wenden: Wir müssen die verrückten Politiker stoppen und dürfen ihnen keine Gelegenheit geben, alles Lebendige auf dem Planeten in Asche zu verwandeln", rief der belarussische Staatschef auf.
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