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02 April 2024, 16:36

Lukaschenko: Wir sind für Frieden und Schöpfung

GRODNO, 2. April (BelTA) - Belarus will eine friedliche Zukunft aufbauen und hat nur eines im Sinn: die Schöpfung. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko während seines Arbeitsbesuches in Grodno. 

Das Staatsoberhaupt hat heute auf der Baustelle für das künftige Stadtkrankenhaus in Grodno eine Kapsel mit der Botschaft für die kommenden Generationen feierlich versenkt. Er wies darauf hin, dass dieses Ereignis auch als eine Botschaft an die Nachbarn von Belarus betrachtet werden kann. „Wir graben jetzt auch den Boden um, genau wie sie, sehr nahe an der Grenze. Nur unsere Ziele sind völlig anders. Dort graben sie Gräben, Gräben gegen Panzer, erhöhen die Ausgaben für Kampfwaffen. Wir aber geben zwei Drittel des regionalen Etats für den sozialen Bereich aus - Gesundheitsversorgung, Bildung, Kultur, Sport und so weiter. Wir wollen unsere friedliche Zukunft aufbauen. Wir schaffen etwas“, betonte der Präsident.

„Glauben Sie niemandem, dass wir in den Krieg ziehen wollen. Wir müssen bereit sein, in den Krieg zu ziehen. Willst du Frieden, bereite den Krieg vor - das habe nicht ich erfunden. Es ist ein sehr richtiger Gedanke“, fuhr Alexander Lukaschenko fort. In Belarus werden dementsprechend Menschen ausgebildet, die Streitkräfte erhalten Waffen und Material. „Wenn man uns von drüben kritisiert, sollten wir wissen, dass wir das Richtige tun. Wenn sie anfangen werden, uns zu loben, dann ist das ein Problem“, sagte der belarussische Staatschef. 
 
Das Staatsoberhaupt betonte, dass Belarus niemanden bedroht: „Wir drohen niemandem. Wir brauchen kein fremdes Land. Wir haben genug eigenes Land zu bearbeiten.“

An die Bürger von Grodno, das bekanntlich im Westen des Landes liegt, sagte Alexander Lukaschenko: „Ihr gehört uns. Wir werden euch niemandem hergeben. Wenn jemand denkt, Grodno sei eine fremde Stadt oder nicht ganz belarussisch, irrt er sich. Grodno gehört uns, es gehört Belarus. Wir werden keinen Millimeter der Stadt anderen hergeben“, fügte das Staatsoberhaupt hinzu.

Alexander Lukaschenko erinnerte sich daran, wie er vor vielen Jahren als junger Politiker von den Einwohnern von Grodno gebeten wurde, den Grenzübergang zu erleichtern, damit die Menschen ihre Verwandten auf der anderen Seite der Grenze besuchen können. Und das wurde von der belarussischen Seite aus getan. Doch inzwischen haben die Nachbarländer den Belarussen den Zugang erschwert.

„Jetzt haben sie sich mit einem Zaun von uns abgeschottet. Sie können sehen, dass das nicht meine Schuld ist, sondern deren Politik“, sagte der Staatschef. Ihm zufolge lassen sich diejenigen, die im Ausland solche Entscheidungen treffen, nicht von den Interessen ihrer Bürger leiten, sondern verfolgen ihre egoistischen Ziele und profitieren vom Bau der Grenzzäune. Belarus hingegen ist offen für Besuche und hat eine visafreie Regelung eingeführt, woraufhin die westlichen Nachbarn ihre Staatsangehörige warnen, in Belarus würden sie angeworben. „Das brauchen wir nicht. Wer wirbt denn au diese Weise Menschen an? Wir haben vor langer Zeit bereits alle rekrutiert, wen wir brauchten“, sagte der Präsident.

„Wir werden das überleben. Wir wollen ein friedliches Leben führen“, betonte das Staatsoberhaupt. „Ich wiederhole immer wieder: Wir wollen nichts, was uns nicht gehört. Wer sich etwas Fremdes schnappt, muss sich nicht wundern, wenn ihm das nach hinten losgeht. Und ich sage euch auch: Fasst das fremde Eigentum nicht an. Früher oder später wird es in einer Katastrophe enden.“

„Ich möchte, dass unsere Kinder und Enkelkinder in Frieden und Harmonie leben. Solange ich Präsident bin, solange meine Mitarbeiter hier und im ganzen Land arbeiten, werden wir diese Politik verfolgen“, schloss Alexander Lukaschenko
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