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Lukaschenko tritt für Normalisierung der Beziehungen zu Turkmenistan ein

Präsident 12.09.2019 | 15:54
Foto shutterstock.com
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MINSK, 12. September (BelTA) - Der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, tritt für die Normalisierung der Beziehungen zu Turkmenistan ein. Das erklärte er bei der Ernennung des neuen Botschafters in diesem Land, Wjatscheslaw Besskosty.

„Mit Turkmenistan pflegten wir immer glänzende, gute Beziehungen. Die existierenden Probleme müssen mit Beamten geregelt werden, die für die Errichtung des Bergbau- und Aufbereitungskombinats Garlyk zuständig sind. Wir müssen einen würdigen Ausweg finden. Wir dürfen uns nicht mit dem freundlichen Volk vor Gericht streiten“, sagte der belarussische Staatschef.

„Es ist schlecht, dass dieses Kombinat nicht funktioniert. Man konnte schon seit langem Kalisalz gewinnen und riesiges Geld somit verdienen. Wir müssen uns mit diesem Problem auseinandersetzen“, erklärte Alexander Lukaschenko.

Es wurde hervorgehoben, dass keiner der potenziellen Partner Turkmenistans solche Bedingungen wie die belarussische Seite bietet. „Ich denke, dass wir Gespräche aufnehmen müssen, ohne Druck aufeinander auszuüben“, fügte der Präsident hinzu.

Er interessierte sich bei Wjatscheslaw Besskosty, inwieweit er das Problem kennt. Der Außenminister, Wladimir Makej, erläuterte, dass der Diplomat für diesen Bereich am Posten des stellvertretenden Leiters für GUS im Außenministerium zuständig war. Er arbeitete auch einige Zeit in Nigeria, wo er sich auch positiv bewährt hat. „In den schwierigsten Zeiten arbeitete er an den Grundlagen für unsere Zusammenarbeit. Hoffentlich nutzt er auch seine diplomatischen Erfahrungen in Turkmenistan“.

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