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11 April 2024, 23:04

Lukaschenko schlug Russland vor, einen weiteren belarussischen Kosmonauten ins All zu schicken 

MOSKAU, 11. April (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat vorgeschlagen, dass Russland noch einen belarussischen Kosmonauten ins All schickt. Das sagte er beim Vieraugengespräch mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in Moskau.

Alexander Lukaschenko dankte Wladimir Putin zunächst dafür, dass Russland Belarus geholfen hat, die erste eigene Kosmonautin zur ISS zu schicken. 

„Ohne Ihre Entscheidung damals hätte es heute keinen Flug gegeben. Aber wir waren uns damals einig, dass eine belarussische Frau zum Orbit fliegen sollte. Aus mehr als zweitausend Bewerberinnen wählten wir sechs aus. Zuletzt blieben nur zwei Bewerberinnen – sie wurden zur Kosmonautin Nr. 1 und Nr. 2. Heute haben wir der ersten Kosmonautin den Titel „Heldin von Belarus“ verliehen“, sagte der Präsident.

Roscosmos hat seine Bereitschaft erklärt, die Zusammenarbeit mit Belarus fortzusetzen. Es geht um ein vollwertiges Raumfahrtprogramm. „Wir wollen in Zukunft mit den Russen zusammenarbeiten und vielleicht in zwei Jahren einen neuen Satelliten mit einer Auflösung von 25 Zentimetern in die Umlaufbahn schicken. Das wird ein starkes Wort sein. Wir arbeiten daran, und es besteht kein Zweifel, dass wir es schaffen werden. Und wir werden an der Ausbildung von Kosmonauten zusammenarbeiten. Wir sind bereit, unsere Kandidaten für das russische Programm anzubieten“, sagte Alexander Lukaschenko.

„Wir werden zusammenarbeiten“, versprach Wladimir Putin.

„Sie haben bedeutende Fortschritte gemacht. Unsere Frauen wollen ins All fliegen. In dieser Frage treffen wir auf keine Ablehnung bei Roscosmos. Wenn Sie uns unterstützen, sind wir auch bereit, die zweite Kandidatin in die Umlaufbahn zu schicken. Sie war in der Ersatz-Besatzung. Sie ist bestens vorbereitet, wir haben viel Geld für ihre Vorbereitung ausgegeben. Wenn es einen Wunsch und Ihren Willen in dieser Hinsicht gibt, ist sie bereit, weiter zu arbeiten und im Kosmonauten-Zentrum  zu trainieren“, betonte Alexander Lukaschenko.
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