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Lukaschenko gibt in Auftrag, Visafragen mit EU und Russland zu vereinbaren

Präsident 02.08.2019 | 15:59

MINSK, 2. August (BelTA) - Der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, gab dem Außenministerium in Auftrag, Visafragen mit der Europäischen Union und Russland schneller zu vereinbaren. Das teilte Premier, Sergej Rumas, vor Journalisten im Anschluss an die Beratung des Staatspräsidenten mit der Leitung des Ministerrates mit.

„Der Staatschef gab dem Außenministerium in Auftrag, Visafragen mit der Europäischen Union und der Russischen Föderation schneller zu vereinbaren. Das Außenministerium wird in nächster Zeit seine Vorschläge dem Präsidenten vorlegen“, sagte der Premier.

Außerdem wurde über die Erweiterung der Gebiete für visafreie Einreise von ausländischen Bürgern nach Belarus beraten. Man hat beschlossen, die visafreie Zone in den Gebieten Grodno und Brest zu vergrößern. „Diese Maßnahmen werden zur Entwicklung von Tourismus beitragen. Wir erzählten dem Staatschef über die positive Rolle der visafreien Einreise. Wir erwarten die Vergrößerung der Anzahl von Touristen“, betonte Sergej Rumas.

Man wollte das Visa-Abkommen zwischen Belarus und der Europäischen Union bis zum 2. Februar 2020 unterzeichnen. Ab diesem Zeitpunkt treten Abänderungen zum Visakodex in Kraft und ein Schengen-Visum wird 80 Euro kosten. Die beiden Seiten sind bereit, Dokumente zu unterzeichnen.

Was das Abkommen über gegenseitige Anerkennung von Visen zwischen Belarus und Russland angeht, so wollte man es bis Ende 2019 signieren. Die Arbeit an diesem Regierungsabkommen nähert sich ihrem Ende.

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