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05 März 2024, 17:23

Lukaschenko: Familienwerte sollten vor allem durch das Vorbild der Eltern vermittelt werden, nicht im Unterricht 

MINSK, 5. März (BelTA) - Familienwerte sollten in erster Linie durch das Vorbild der Eltern vermittelt werden, nicht im Unterricht. Diesen Standpunkt vertrat der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko bei einem Treffen mit der Belarussischen Frauenunion.
 
Die Frage der stellvertretenden Direktorin für Erziehungsarbeit des Staatlichen Gebietslyzeums Mosyr betraf die Vorbereitung eines neuen Lehrplans. Sie fragte das Staatsoberhaupt, ob es notwendig sei, Kinder nicht nur im Rahmen von Wahlfächern auf das Familienleben vorzubereiten, sondern auch einen Lehrplan zu entwickeln, der darauf abzielt, eine Kultur des Familienlebens unter Jugendlichen zu formen und sie auf die Ehe und verantwortungsvolle Elternschaft vorzubereiten. 

Der Präsident unterstützte eine solche Initiative nicht generell: "Das sind unsere Werte (Sie haben sie aufgezählt). Sie müssen in der Familie gelebt und gelernt werden, von der Geburt bis zur Reife des Kindes und vielleicht bis zum Tod. Und dafür braucht es keinen Lehrplan und keinen Unterricht".
 
Alexander Lukaschenko stellte fest, dass alle oben genannten Themen, die die traditionellen Familienwerte eines Menschen ausmachen, bereits in den sowjetischen Schulen behandelt wurden. Nur geschah dies irgendwo zwischen dem Unterricht, davor oder danach, sowie in der Familie.
 
"Es war eine Lebensweise. Es ist nicht notwendig, dafür Stunden und Programme zu reservieren", sagte der Staatschef.
 
In den modernen Schulen ist er leider fast verschwunden. Deshalb hat der Präsident nichts dagegen, wenn ein Programm über Familienwerte und die Vorbereitung auf das Familienleben ausgearbeitet wird.
 
"Ich bitte Sie nur, nicht darauf zu hoffen, dass wir die Zahl der Schulstunden erhöhen werden. Ich bin dafür, dass die Kinder am Samstag einen freien Tag haben", warnte er.
 
Auf jeden Fall orientierte sich der Präsident bei dieser oder jener Entscheidung an der Formel, die er zuvor geäußert hatte: "Gehen Sie von meiner Formel aus: Wir können alles tun. Aber die erste Frage ist: Brauchen wir es oder nicht? Die zweite Frage ist: Wie viel wird es kosten?"
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