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24 April 2024, 19:02

Lukaschenko: Europa soll aufhören, Neokolonisator zu spielen und am Bild des weißen Herrschers festzuhalten

MINSK, 24. April (BelTA) - Es ist an der Zeit, dass Europa aufhört, Neokolonisator zu spielen und sich an das Bild eines weißen Herrschers zu klammern. Dies erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko am 24. April in  seiner Rede auf der 7. Allbelarussischen Volksversammlung in Minsk.

"Das Thema des globalen Südens ist für das alternde Europa sicherlich beängstigend. Die humanitäre Krise und die Migrationskrise, ausgelöst durch den Kampf um Einfluss in der Region, nehmen zu. Sie wissen, wer diese Krise ausgelöst hat. Aber das spielt keine Rolle. Experten sagen voraus, dass sich die ohnehin gesichtslose gesamteuropäische Identität unter dem Ansturm der Migranten innerhalb von 20 Jahren gravierend verändern wird. Das ist eine Katastrophe für Europa. Es ist nicht mehr an der Zeit, sich als Neo-Kolonialherren aufzuspielen, sich an das verlorene Bild des weißen Herrschers zu klammern. Ihr seid keine Herren mehr! Nicht einmal in eurem eigenen Land", sagte Alexander Lukaschenko.

Nach Ansicht des Staatschefs sollten sich die EU-Bürger auf traditionelle Werte besinnen, wieder Kinder bekommen und die klassische Familie stärken. "Sie sollten sich in neue, fortschrittliche Strukturen der Interaktion mit dem Osten einfügen. Das ist unser gemeinsamer eurasischer Kontinent. Aber die Berater in Washington bevorzugen die Idee, europäische Soldaten in die Ukraine zu schicken. An vorderster Front oder in der ersten Reihe steht Frankreich. Kein Kommentar", fügte der Präsident hinzu.
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