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22 April 2024, 11:50

Lukaschenko bot Gebiet Archangelsk Zusammenarbeit beim Güterumschlag an

MINSK, 22. April (BelTA) - Präsident Alexander Lukaschenko hat dem russischen Gebiet Archangelsk angeboten, beim Güterumschlag zusammenzuarbeiten. Das sagte er heute beim Treffen mit dem Gouverneur dieser russischen Region Alexander Zybulski.

Belarus und Archangelsk könnten zusammen verstärkte Schiffe der Eisklasse bauen, schlug Alexander Lukaschenko vor. Russland braucht diese Schiffe, um Gütertransporte auf dem Nördlichen Seeweg zu steigern. Der Bedarf liegt bei mindestens 90 Schiffen, gebaut werden de facto 30 Stück. 

Der Präsident betonte, dass der Nördliche Seeweg für Belarus sehr wichtig ist. Über diese Strecke kann man Dutzende von Millionen Tonnen Güter transportieren. Nachdem der Westen Sanktionen gegen Belarus verhängt hatte, sind die EU-Häfen für belarussische Transportunternehmen geschlossen. „Wir haben versucht, unsere Waren in kleinen Mengen über den Nördlichen Seeweg zu liefern, insbesondere in die Volksrepublik China und in den russischen Fernen Osten. Das ist eine sehr günstige Route für uns. Deshalb wird es für uns sehr interessant sein, mit dem Gebiet Archangelsk zusammenzuarbeiten“, sagte Alexander Lukaschenko.

„Die strategische Aufgabe für Belarus besteht darin, neue Möglichkeiten für den Umschlag von Exportgütern zu finden“, betonte Alexander Lukaschenko. 

Die Besonderheit der Hafeninfrastruktur von Archangelsk sind Container und Stückgut. Dies ist natürlich nicht für die wichtigste inländische Exportladung - Kalidünger - geeignet. Für die belarussischen Hersteller von Holz- und Metallerzeugnissen könnte er jedoch von Interesse sein. 
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