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07 Mai 2024, 19:18

Lukaschenko: Belarus wird weiterhin Naziverbrecher finden und vor Gericht stellen

MINSK, 7. Mai (BelTA) – Belarus wird weiterhin ehemalige Naziverbrecher finden und vor Gericht stellen. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko auf der feierlichen Versammlung anlässlich des Tages des Sieges.

„Alle Völker der Erde sollten wissen, welch unglaublich hohen Preis unser Land für Frieden und Freiheit gezahlt hat. Man bedenke: Über 300 Tausend Belarussen wurden als Sklaven nach Deutschland verschleppt - das entspricht der gesamten Bevölkerung von Island. So viele Bürger hatte Minsk vor dem Krieg. Im berüchtigten Todeslager Trostenez wurden mehr als 200 Tausend Zivilisten ermordet“, sagte der Staatschef. 

Die Reichtümer des Landes wurden vernichtet oder in den Westen ausgeführt. Hunderte von Ghettos und Konzentrationslagern verwandelten die friedliche Republik in ein Fließband des Todes. Auch Menschen aus europäischen Ländern wurden hierher gebracht, um zu sterben, erinnerte Alexander Lukaschenko.

„In Wirklichkeit war es ein Völkermord an der Zivilbevölkerung. Diese Tatsache wurde von der Außerordentlichen Regierungskommission unmittelbar nach dem Krieg offiziell festgestellt, und heute werden diese Untersuchungen von der Generalstaatsanwaltschaft fortgesetzt. Jeder dritte Mensch in Belarus ist gestorben. Es ist vollkommen egal, wie sehr sich die „großen Demokratien“ widersetzen und uns hindern werden, es ist völlig egal, was andere sagen – wir werden ungeachtet der Persönlichkeit und der Verjährungsfrist diejenigen finden, die an den Nazi-Gräueltaten beteiligt waren. Und wir werden sie unbedingt vor Gericht stellen. Auch wenn sie längst gestorben sind oder in einem anderen Staat leben“, sagte der Präsident.

„Heute ist unser Sieg in vielen westlichen Ländern geächtet. Faschistische Radikale marschieren mit SS-Fahnen. Kriegsverbrecher werden auf staatlicher Ebene geehrt. Und diejenigen, die das Gedenken an den Großen Sieg ehren, werden zu Feinden der Nation erklärt. Noch nie dagewesene Informationsangriffe und alle Arten von Fälschungen durch den kollektiven Westen rechtfertigen die von den Nazis und ihren Handlangern begangenen Gräueltaten“, sagte der belarussische Staatschef. „Wir sehen, wie die Revanchisten versuchen, die bankrotte Nazi-Ideologie aus der Unterwelt herauszuholen. Alles wird so dargestellt, als hätte es das Nürnberger Kriegsgericht nie gegeben. Und dabei geht es nicht nur um die Ukraine.“ 

Unter diesen Umständen, so der Staatschef, diene die Wahrheit über die Verbrechen des Faschismus als ernste Warnung an die Menschheit, und die Bewahrung der historischen Erinnerung erhalte eine besondere Bedeutung.
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