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Lukaschenko: Belarus hatte Glück, seine Unabhängigkeit auf friedlichem Wege zu erhalten

Präsident 18.10.2019 | 15:54

MINSK, 18. Oktober (BelTA) - Belarus hatte Glück, seine Unabhängigkeit auf friedlichem Wege zu erhalten. Das erklärte der Staatschef Alexander Lukaschenko beim Treffen an der Akademie für öffentliche Verwaltung beim Präsidenten der Republik Belarus.

„Nach dem Zerfall der Sowjetunion hatten wir Glück, unsere Unabhängigkeit auf friedlichem Wege zu bewahren. Wir haben unseren Staat ruhig aufgebaut. Das war einmalig. Wir wurden durch Wirtschaftskrieg geprüft“, sagte der Präsident.

Alexander Lukaschenko erläuterte, dass dies auf 15 neue Staaten nach dem Zerfall der Sowjetunion auf der politischen Karte der Welt zurückzuführen ist. Lukaschenko zufolge hätte es nicht genügend Platz für alle gegeben, deshalb hätte es zu einem Widerstand geführt.

Er wies darauf hin, dass wir gemeinsam doch einen Staat aufgebaut haben. „Wir haben ruhig den Wirtschaftskrieg und Blockade rund um unseren Staat seitens Westens und nicht nur aus dieser Richtung ohne Krieg überwunden“, sagte Alexander Lukaschenko.

Zur Änderung der Politik des Westens in Bezug auf Belarus sagte der Staatschef, dass das nicht auf die Einstellung von Belarus der Ukraine gegenüber zurückzuführen ist. Die USA hätten den Anlass, auf die Sanktionen zu verzichten und ihr Gesicht zu wahren. Sie hätten schon seit langem verstanden, eine falsche Sanktionspolitik verwendet zu haben. Sie hätten uns einfach wegen der Unionsstimmungen zwischen ehemaligen Sowjetrepubliken erwürgen wollen, so der Präsident.

Er betonte, dass er zufällig zum Präsidenten, aber ausschließlich dank riesiger Volksunterstützung und Vertrauen gewählt wurde.

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