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Belarus will an Infrastrukturprojekten in Aserbaidschan teilnehmen

Präsident 19.11.2018 | 16:50
Alexander Lukaschenko
Alexander Lukaschenko

MINSK, 19. November (BelTA) - Belarus will an Infrastrukturprojekten in Aserbaidschan teilnehmen. Das erklärte der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, im Anschluss an die Verhandlungen mit dem Präsidenten Aserbaidschans, Ilcham Alijew.

„Wir sind dazu bereit, an infrastrukturellen Projekten in Aserbaidschan teilzunehmen: Errichtung neuer Eisenbahnen, Seehäfen, logistischer Zentren“, sagte der belarussische Staatschef.

Wir können Vieles in Transport- und Logistik erreichen, ist Alexander Lukaschenko sicher.

Im Großen und Ganzen nannte der belarussische Präsident die Verhandlungen mit Ilcham Alijew produktiv. Während der Gespräche wurde der strategische Charakter der Beziehungen, Abwesenheit von Problemen in bilateralen Kontakten sowie guter Wille und Streben nach der Zusammenarbeit bestätigt. „Ich schätze die vertrauliche und aufrichtige Atmosphäre hoch ein. Wir besprechen offen alle Probleme der internationalen Agenda“, unterstrich Alexander Lukaschneko.

Ihm zufolge stand die Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft sowie Investitionskooperartion im Mittelpunkt.

Als ausgezeichnetes Beispiel führte der Präsident die Zusammenarbeit des Automobilwerkes Ganja an, wo innerhalb von 11 Jahren über 10 Tsd. Traktoren „Belarus“ und Sondertechnik zusammengebaut wurde. Der Betrieb stellte über 3,5 Tsd. MAZ-Autos und Anhänger her. „Die Lokalisierung erreicht schon die Hälfte. Dies zeugt ausdrucksvoll von großen Möglichkeiten der Industrie Aserbaidschans und ihrem hohen personellen Potential“, bemerkte Alexander Lukaschenko.

„Ich habe heute mit Vergnügen festgestellt, dass die ersten belarussischen Getreideerntemaschinen „Gomselmasch“ nach Aserbaidschan neben amerikanischen und deutschen angeschafft werden“, fügte der Staatschef hinzu.

Der Präsident machte auf die Wichtigkeit der Exportlieferungen in die Drittstaaten aufmerksam. Auf dem Gebiet arbeiten schon die Betriebe von Belarus und Aserbaidschan, sie verwirklichen das gemeinsame Projekt zur Montage von Traktoren in der Türkei. „Das ist eine wichtige und aussichtsreiche Richtung. Dies wurde dank der Position des Präsidenten Aserbaidschans möglich“, hob der belarussische Präsident hervor.

Alexander Lukaschenko betonte das Interesse der belarussischen Seite an den Investitionen aus Aserbaidschan und qualitativen Erzeugnissen.

Das belarussische Staatsoberhaupt sieht Kooperationsreserven im Gesundheitswesen, Bildung, Informations- und Kommunikationstechnologien, Sport und Tourismus. „Man arbeitet schon an der Gründung in Aserbaidschan eines Gemeinschaftsunternehmens zur Produktion von belarussischen Arzneimitteln“, sagte der belarussische Präsident.

„Zwischen unseren Staaten gibt es keine ungelösten Probleme und Tabu-Themen. Belarus und Aserbaidschan bleiben nach wie vor zuverlässige strategische Partner. Ich bin überzeugt, dass sich die Beziehungen zwischen Belarus und Aserbaidschan auch weiterhin durch traditionell ergebnissreiche Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung auszeichnen werden“, schlussfolgerte Alexander Lukaschenko.

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