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Rumas: Belarus und Großbritannien verfügen über ein großes Kooperationspotenzial

Politik 14.08.2019 | 17:14
Sergej Rumas
Sergej Rumas

MINSK, 14. August (BelTA) - Die Beziehungen zwischen Belarus und Großbritannien verfügen über ein großes Kooperationspotenzial. Das erklärte der Premier, Sergej Rumas, beim Treffen mit der Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafterin des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland, Fionna Gibb, anlässlich des Abschlusses ihrer diplomatischen Mission in Belarus.

Sergej Rumas zufolge bietet heutiges Treffen eine gute Möglichkeit, die Kooperationsergebnisse der letzten Jahre einzuschätzen. Seit 2016 wurde der Dialog erheblich intensiviert. Darin sieht der Premier ein großes persönliches Verdienst der Botschafterin.

Dank der Unterstützung der Botschaft fand der hochrangige Besuch der Regierungsdelegation in Großbritannien statt. „Wir haben fruchtbare Treffen mit Mitgliedern der britischen Regierung durchgeführt. Ich habe mich noch einmal überzeugt, dass unsere Beziehungen über ein großes Potenzial verfügen“, sagte Sergej Rumas.

Außerdem erzielten die Seiten einen wesentlichen Fortschritt bei der Entwicklung der Vertragsbasis. Unter unterzeichneten Dokumenten sind das Memorandum über Aufnahme des Handelsdialogs, Abkommen über Vermeidung der Doppelbesteuerung. Sie erleichtern die Geschäftsführung in beiden Staaten. Man hat auch den internationalen Vertrag über Automobilbeförderungen, Memorandum über Handelszusammenarbeit unterzeichnet.

„Innerhalb von 3,5 Jahren haben sie die Latte hoch gelegt. Einerseits, wird ihre Amtsnachfolgerin leicht ihre Taten fortsetzen. Andererseits wird sie es schwer haben, beim demselben Kooperationsniveau zu bleiben“, hob Sergej Rumas hervor.

Er wünschte Fionna Gibb weitere Erfolge in ihrer Karriere und bat darum, Belarus nicht zu vergessen.

Die Botschafterin bedankte sich für gute Worte und betonte, dass sie die schönsten Eindrücke über die Zeit in Belarus bewahrt. Bei der Entwicklung von bilateralen Beziehungen hielt sie die Besuche von hochrangigen Vertretern des Auswärtigen Amtes, des Parlaments, Mitglieder der Königsfamilie für einen großen Erfolg. „Solche Besuche sind für die Aufnahme von festeren Kontakten mit Belarus von großer Bedeutung, erhöhen das Interesse am Land“, sagte Fionna Gibb. Sie fügte hinzu, dass sie ernsthafte Änderungen in der Gesinnung gegenüber Belarus seitens London sieht.

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