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Makej und Rapota besprechen Zusammenarbeit im Unionsstaat

Politik 22.08.2019 | 17:37
Grigori Rapota und Wladimir Makej. Foto des Außenministeriums
Grigori Rapota und Wladimir Makej. Foto des Außenministeriums

MINSK, 22. August (BelTA) - Der belarussische Außenminister, Wladimir Makej, hat am 22. August das Treffen mit dem Staatssekretär des Unionsstaates, Grigori Rapota, durchgeführt. Das gab der Pressedienst des belarussischen Außenministeriums bekannt.

„Sie gingen auf aktuelle Fragen der belarussisch-russischen Zusammenarbeit im Rahmen des Unionsstaates sowie die Tätigkeit des Ständigen Komitees des Unionsstaates ein“, hieß es aus dem Außenministerium.

Im Juli hat der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, Grigori Rapota in Minsk getroffen. Damals betonte der Staatschef einige ungelöste Fragen in den belarussisch-russischen Beziehungen. Er erklärte, dass der Staatssekretär die Situation kontrollieren, an den Verhandlungen als Leiter des Apparats des Unionsstaates teilnehmen muss. Im Anschluss an das Treffen gab der belarussische Staatschef dem Außenministerium in Auftrag, über die Teilnahme der Vertreter des Ständigen Komitees an der Tätigkeit der belarussisch-russischen Arbeitsgruppe nachzudenken. Grigori Rapota versicherte seinerseits, dass das Ständige Komitee alles Mögliche unternimmt, damit der Unionsstaat laut Vertrag von 1999 entwickelt wird.

Alexander Lukaschenko hat während des Treffens mit Wladimir Putin am Rande des 6. Forums der Regionen von Belarus und Russland am 18. Juli in Sankt Petersburg vorgeschlagen, bis zum 20. Gründungstag des Unionsstaates im Dezember 2020 alle Problemfragen aufzuheben. „Im Dezember feiern wir den 20. Gründungstag des Unionsstaates. Alle Probleme müssen in diesem Zeitraum gelöst werden und im Rahmen des Obersten Staatsrates bestätigt werden. Wir müssen auch über die gemeinsame Handlungsstrategie beschließen“.

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