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Makej: Belarus will EU-Dialog erweitern

Politik 29.07.2019 | 15:20
Andrea Wiktorin und Wlaidmir Makej. Foto des Außenministeriums
Andrea Wiktorin und Wlaidmir Makej. Foto des Außenministeriums

MINSK, 29. Juli (BelTA) - Belarus ist auf die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union zur Erweiterung des politischen Dialogs und der gegenseitig vorteilhaften Kooperation in Handel und Wirtschaft eingestellt. Das erklärte der Außenminister Wladimir Makej beim Treffen mit der Leiterin der EU-Delegation in Belarus, Andrea Wiktorin, anlässlich des Abschlusses ihrer diplomatischen Mission.

Der Außenminister unterstrich den erheblichen persönlichen Beitrag von Andrea Wiktorin zur Normalisierung der belarussisch-europäischen Beziehungen. Während ihrer Amtszeit wurde der politische Dialog zwischen Belarus und Exekutivstrukturen der Europäischen Union intensiviert. Sitzungen der Koordinierungsgruppe Belarus-EU wurden regelmäßig durchgeführt, Investitionszusammenarbeit erweitert, technische Hilfe der Europäischen Union für Belarus vergrößert. Die Seiten näherten sich der Unterzeichnung der Visa- und Rückübernahmeabkommen.

Der Warenumsatz zwischen Belarus und der Europäischen Union ist 2015/2018 von $14,4 Mrd. auf $17,3 Mrd. gewachsen. Belarussische Exporte stiegen von $8,6 Mrd. auf $10,2 Mrd. an.

Während des Treffens ging es auch um Perspektiven in der Belarus-EU-Agenda. Wladimir Makej unterstrich die Wichtigkeit der vollen Abschaffung von EU-Sanktionen unserem Land gegenüber, schnellen Vereinbarung der „Partnerschaftsprioritäten“ und des Anfangs der Verhandlungen über den neuen Basisvertrag zwischen Belarus und der Europäischen Union.

„Belarus will den politischen Dialog mit der EU fortsetzen und gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft fördern, bilaterale Vertragsbasis schaffen, die Agenda der Initiative „Östliche Partnerschaft“ inhaltsreich gestalten“, wurde im Außenministerium hervorgehoben.

Abschließend wünschte Wladimir Makej Andrea Wiktorin weitere Erfolge in ihrer diplomatischen Karriere und hoffte, dass ihr Amtsnachfolger genauso engagiert und leistungsorientiert bei der Entwicklung der belarussisch-europäischen Zusammenarbeit wird.

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