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Erster Vizepräsident Irans will Belarus in diesem Jahr besuchen

Politik 11.02.2019 | 09:51
Eshagh Dschahangiri. Archivfoto
Eshagh Dschahangiri. Archivfoto

MINSK, 11. Februar (BelTA) – Der erste Vizepräsident des Irans, Eshagh Dschahangiri, will Belarus im laufenden Jahr besuchen. Das gab der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Islamischen Republik Iran in Belarus, Mostafa Oveisi, einem BelTA-Korrespondenten bekannt.

Der Diplomat bemerkte, der belarussische Premier habe den ersten Vizepräsidenten Irans eingeladen. Derzeit arbeite die iranische Seite eine Möglichkeit zur Organisation des Besuchs durch. „Ich hoffe, dass Eshagh Dschahangiri innerhalb dieses Jahres nach Belarus kommen kann“, unterstrich der Botschafter.

Was den Besuchsaustausch angeht, erzählte er über die geplante Visite des Industrieministers des Irans in Minsk. Sein Besuch wird sich der Durchführung der 14. Sitzung der belarussisch-iranischen gemeinsamen Kommission widmen. Ihre Friste werden derzeit präzisiert.

Der Botschafter des Irans, der innerhalb von zwei Jahren in Belarus arbeitet, hat den Aufbau der bilateralen Beziehungen in Handel und Wirtschaft festgestellt und an die gestellte Aufgabe zur Steigerung des belarussisch-iranischen Handelsvolumens auf $1 Mrd. erinnert. Ihm zufolge gebe es alle Möglichkeiten für die Erzielung dieser Kennziffer. Es gebe auch gute Perspektiven für die Umsetzung von Projekten in verschiedenen Bereichen, darunter in Maschinenbau, Erdölgewinnung und Kultur. Der Diplomat ist überzeugt, dass die Geschäftskreise beider Länder sorgfältiger arbeiten müssen, um die guten Kontakte zwecks Umsetzung gemeinsamer Projekte aufzunehmen. Der Botschafter des Irans nannte die Atmosphäre des Zusammenwirkens mit Belarus konstruktiv und positiv.

Die Islamische Republik Iran feiert am 11. Februar den Unabhängigkeitstag und den 40. Jahrestag der Islamischen Revolution im Iran. Der Botschafter wies auf eine reiche Entwicklungsgeschichte des Irans sowie auf Errungenschaften des Staates in verschiedenen Richtungen hin, die auf internationaler Ebene bemerkbar sind.

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