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12 Juni 2024, 12:51

Außenministerium: Belarus fordert Streichung Kubas von der Liste der Länder, die den internationalen Terrorismus unterstützen

MINSK, 12. Juni (BelTA) – Belarus fordert die Streichung Kubas von der Liste der Staaten, die den internationalen Terrorismus unterstützen. Das erklärte der stellvertretende Außenminister der Republik Belarus Jewgeni Schestakow nach der 11. Sitzung der belarussisch-kubanischen gemeinsamen Kommission für Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit.

„Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um noch einmal die belarussische Position zu betonen. Sie bleibt unverändert: Die von den Vereinigten Staaten gegen Kuba verhängte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade ist nicht hinnehmbar“, sagte der stellvertretende Minister. „Es sollte auch darauf hingewiesen werden, dass Kuba seit Januar 2021 von Washington zu Unrecht und unbegründet auf die Liste der Länder gesetzt wurde, die den internationalen Terrorismus unterstützen.“

„Auf diese Weise versuchen die USA offensichtlich, den Druck auf Kuba zu erhöhen und die Kubaner zu zwingen, ihre Unabhängigkeit und den von diesem Land eingeschlagenen Entwicklungsweg aufzugeben“, sagte Jewgeni Schestakow.

„Unabhängig davon, welche absurden Anschuldigungen die USA gegen Kuba erheben, weiß die Weltgemeinschaft seit langem, dass die Insel der Freiheit kein Sponsor, sondern ein Opfer des Terrorismus ist“, sagte der stellvertretende Leiter des belarussischen Außenministeriums. „Wir bringen unsere Unterstützung für das kubanische Volk zum Ausdruck und fordern die Streichung Kubas von der Liste der Länder, die den internationalen Terrorismus unterstützen.“

„Im Gegenzug sind wir der kubanischen Führung für ihre unerschütterliche und bedingungslose Unterstützung der belarussischen außenpolitischen Interessen auf der internationalen Bühne dankbar“, betonte Jewgeni Schestakow.

Er bekräftigte auch, dass Belarus „brüderliche Beziehungen zu Kuba pflegt, das traditionell ein zuverlässiges Sprungbrett für uns ist, ein Tor für die Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen Belarus und den anderen Staaten dieser wichtigen Region“, sagte er.
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