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Sergej Lebedew

Wir müssen gegen Geschichtsfälschung vorgehen

Meinungen 16.04.2019 | 12:50
Sergej Lebedew Sergej Lebedew Vorsitzender des GUS-Exekutivkomitees, GUS-Exekutivsekretär

MINSK, 16. April (BelTA) - Es wird nach wie vor versucht, die Geschichte unter anderem des Großen Vaterländischen Krieges zu verdrehen. In der GUS muss man aktiv dagegen vorgehen. Diese Meinung sprach Vorsitzender des GUS-Exekutivkomitees, Sergej Lebedew, vor Journalisten aus.

Das GUS-Exekutivkomitee misst eine große Bedeutung den Feierlichkeiten anlässlich des 75. Jahrestages im Großen Vaterländischen Krieg bei. Dieses Thema wurde während jüngster Sitzungen des Rates der GUS-Staatschefs und des Rates der Regierungschefs besprochen. Es steht auch auf der heutigen Sitzung des Rates ständiger bevollmächtigter Vertreter der GUS-Staaten in Minsk.

„Das GUS-Exekutivkomitee geht davon ab, dass dieses Datum uns vereinigt und wir es gemeinsam besprechen müssen“, unterstrich Sergej Lebedew. Er betonte, dass in der Gemeinschaft ein Maßnahmenpaket bezüglich der Feierlichkeiten anlässlich des 75. Jahrestages des Sieges entwickelt wurde. Es umfasst Kriegsgräberfürsorge, soziale Hilfe für Veteranen und ihre Familien, Gedenkveranstaltungen.

Gleichzeitig stellte Sergej Lebedew leider fest, dass man nach wie vor versucht, die Wahrheit über die Ereignisse des Großen Vaterländischen Krieges zu ändern: „Die Versuche, uns zu spalten, die Geschichte zu fälschen werden leider fortgesetzt. Darüber wurde auf der Sitzung des GUS-Außenministerrates beraten“.

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