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Dmitri Woronjuk

Wahrheit über den 2. Weltkrieg weitertragen und keine Fälschungen zulassen

Meinungen 25.06.2019 | 10:32
Dmitri Woronjuk Dmitri Woronjuk Erster Sekretär der Belarussischen Jugendunion BRSM

Die Jugend von heute hat den Auftrag, die glaubhaften Erinnerungen an den Großen Vaterländischen Krieg zu wahren und keine Verdrehungen historischer Ereignisse zuzulassen, ob aufgrund der falschen Werte oder durch den Einfluss von gefälschten Informationen. Diese Meinung äußerte der erste Sekretär des Zentralkomitees der Jugendunion BRSM Dmitri Woronjuk während des offenen Dialogs „Belarus vergisst nicht“, der im Rahmen des Jugendmarathons „75“ im Museum für Moderne Belarussische Staatlichkeit stattfand.

„Heute werden andere Kriege, Informationskriege, geführt. Es gibt bestimmte Kräfte, die uns dazu aufrufen, die Geschichte zu vergessen oder sie neu zu schreiben. Der Auftrag der Jugend besteht darin, die Wahrheit zu verteidigen und keine Geschichtsfälschung zuzulassen“, sagte der BRSM-Vorsitzende.

Dmitri Woronjuk erzählte über die Ergebnisse einiger BRSM-Projekte zur patriotischen Erziehung der Jugend und Generationenkontinuität. Der Verein bereitet im Moment ein Album mit dem Titel „Belarus vergisst nicht. Die lieben Gesichter des Sieges“ vor und lädt zur Mitwirkung ein.

Das mobile Labor des Jugendverbandes konnte viele Zeugnisse und Relikte des Großen Vaterländischen Krieges in ganz Belarus sammeln. Briefe, Fotos und andere Artefakte werden gescannt und in Kürze dem Museum für die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges übergeben. Außerdem werden die gesammelten Informationen auf historischen Portalen für alle Interessenten aus Belarus und Russland zugänglich sein. Es laufen Vorbereitungen für die Anfertigung einer Leinwand mit den Namen von Helden der Sowjetunion und der Kavaliere des Ordens des Ruhmes. Die Ergebnisse ihrer Großprojekte werden die Aktiven der BRSM während der Parade am 3. Juli zeigen.

Der offene Dialog widmet sich auch Projekten im Zusammenhang mit dem Tag der Unabhängigkeit und dem Tag des Sieges. Die Aktivisten haben Richtungen für laufende und neue Veranstaltungen skizziert. Es handelt sich unter anderem um historische Rekonstruktionen bedeutender Kriegsereignisse oder Episoden wie der „Sommer 1944...“. Im nächsten Jahr werden die Mitglieder historischer Klubs und Vereine Episoden aus der Verteidigung von Minsker Straßen nachspielen. Diese Projekte laufen in engster Zusammenarbeit mit belarussischen Historikern und professionellen Rekonstrukteuren.

„Das Wichtigste ist die Erhaltung der Erinnerung durch etwas Persönliches: die Geschichte unserer Großväter und Urgroßväter, die uns den Sieg gebracht haben. Um das gemeinsame Gedenken an den Großen Vaterländischen Krieg und die Befreiung der Hauptstadt zu bewahren, dürfen wir die Geschichten unserer Verwandten nicht vergessen“, sagte der Erste Sekretär des Minsker Stadtausschusses der BRSM Sergej Klischewitsch an die Teilnehmer des offenen Dialogs.

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