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Pawel Ljogki

Regionale Medien müssen aktiver im Internet vertreten werden

Meinungen 27.02.2019 | 12:33
Pawel Ljogki Pawel Ljogki stellvertretender Informationsminister

Regionale Massenmedien müssen aktiver und sicherer im Internet vertreten sein. Diese Meinung sprach erster stellvertretender Minister für Information von Belarus, Pawel Ljogki, auf der Sitzung des Kollegiums der Hauptverwaltung für ideologische Arbeit, Kultur und Jugendangelegenheiten des Exekutivkomitees des Gebiets Gomel nach Ergebnissen der Arbeit 2018 und Bestimmung der vorrangigen Tätigkeitsrichtungen für 2019 aus.

„Zurzeit bilden soziale Netzwerke ein komfortables Milieu für Menschen. Was braucht heutzutage ein moderner Mensch? Das sind eben günstiges Milieu und passende Suchmaschinen. Viele beginnen ihren Tag mit Kurznachrichten. Allmählich werden auch Projekte in sozialen Netzwerken monetisiert“, sagte erster stellvertretender Minister. Dieser Segment wird als eine der effizienten Kommunikationsplattformen angesehen.

Wichtig ist dabei der Kontakt zwischen regionalen Massenmedien und Lesern. „Die Einzigartigkeit des Kontents, Lage im Informationsraum und Nähe zu den Menschen sind Hauptvorteile der Redaktionen lokaler Druckausgaben“, unterstrich Pawel Ljogki. Jede Belegschaft kann sie geschickt nutzen. In dem Sinne gibt es keine fertigen Rezepte, aber man kann Kreativität einsetzen.

Als Beispiel führte erster stellvertretender Minister das Experiment der Behörden im Kreis Rogatschjow und der lokalen Zeitung an. Gemeinsames Projekt „Volkskontrolle“ half beim konstruktiven Dialog mit der Bevölkerung. Menschen erzählen durch Fotos und Mitteilungen über ihre Probleme. Ähnliche Projekte besitzen einen soliden Imagebestandteil. „Das ist eine Art Werbung für lokale Behörden im guten Sinne“, unterstrich er.

Soziale Netzwerke in der Zeitung „Hoinizkija nawiny“ werden außer aktivem Dialog mit Lesern, Wettbewerben, Präsentationen kreativer Projekte als Startplattform für kreative Entfaltung angehender Journalisten genutzt.

Pawel Ljogki empfahl den Massenmedien der Region, die Schule für Vorbereitung der Hauptredakteure zur Bildung der Reserve der Entscheidungsträger für Massenmedien zu stärken. Heutzutage sind in den Druckmedien des Gebiets über 420 Menschen tätig. Die Erhöhung des Professionalismus und Förderung der Kreativität bleibt eine der vorrangigen Richtungen des Gebiets.

Die Leiterin der Verwaltung für Kultur und Volkskunst des Kulturministeriums, Natalja Saderkowskaja, schätzte hoch die Arbeit der Ressortbehörden in der südöstlichen Region ein. Die Auszeichnungen 2018 sprechen Bände. Das Exekutivkomitee des Gebiets Gomel siegte im landesweiten Wettbewerb für die beste Tätigkeit der lokalen Behörden zur Verwirklichung der staatlichen Kulturpolitik in der Nominierung „Bestes Exekutivkomitee des Gebiets fördert Verwirklichung der staatlichen Kulturpolitik“. Die Stadt Gomel gewann in der Nominierung „Bestes Gebietszentrum“ des landesweiten Wettbewerbs „Kulturstadt“ nach Ergebnissen des Jahres 2018.

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