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Gennadi Dawydko

Jeder Belarusse muss die Wichtigkeit der Souveränität und Unabhängigkeit seines Landes begreifen

Meinungen 31.01.2019 | 18:07
Gennadi Dawydko Gennadi Dawydko Vorsitzender des öffentlichen Vereins „Belaja Rus“

Jeder Belarusse muss die Wichtigkeit der Souveränität und Unabhängigkeit seines Landes begreifen. Das erklärte Vorsitzender des öffentlichen Vereins „Belaja Rus“, Gennadi Dawydko, während des Podiumsgesprächs „Großfürstentum Litauen und Rzecz Pospolita in der Geschichte der belarussischen Staatlichkeit“, das in Minsk durchgeführt wird. Das teilte ein BelTA-Korrespondent mit.

„Dem Präsidenten zufolge besteht unsere Hauptaufgabe darin, Entwicklung der Souveränität unseres Landes zu einem irreversiblen Prozess zu verwandeln. Das ist nur unter einer einzigen Bedingung möglich: Jeder Mensch muss die Bedeutung der Souveränität und den Wert der Unabhängigkeit verstehen“, unterstrich Gennadi Dawydko.

Ihm zufolge sind Unabhängigkeit und Souveränität nicht nur Wappen, Hymne und unabhängige Wirtschaft, alle Machtsinstitute. „Das Wichtigste an der Souveränität ist das Empfinden des Volkes, der Nation, die versteht, dass die Unabhängigkeit unerschütterlicher Wert ist. Auch in der Geschichte unseres Landes gab es Beispiele, wo Menschen um diese Werte ihre Leben opferten. Damit menschliche Interessen und die des Staates im Einklang stehen und der Mensch seinen Platz in der Geschichte seines Landes begreift, braucht man nicht einfach Ausbildung, sondern man muss mit der Alphabetisierung beginnen“, sagte Vorsitzender des öffentlichen Vereins „Belaja Rus“, Gennadi Dawydko.

Gennadi Dawydko fügte hinzu, dass jeder Mensch seine Geschichte kennen muss. „Ohne diese Grundlage gibt es weder Patriotismus noch Unabhängigkeit. Ein moderner Mensch, der öffentlich engagiert ist, muss sich wenigstens in wichtigsten Ereignissen und in den Gründen auskennen. Deshalb darf man nicht die historische Ausbildung in dieser politischen Periode unterschätzen“, betonte er.

Während des Podiumsgesprächs wurden folgende Fragen erörtert: Großfürstentum Litauen in der Geschichte der belarussischen Staatlichkeit, Gründung von Rzecz Pospolita, Kampf um die Souveränität des Großfürstentums Litauen nach der Lubliner Union, Selbstverwaltung der belarussischen Städte im 16.-18. Jh. Während des Treffens präsentiert man den ersten Band der Enzyklopädie „Geschichte der belarussischen Staatlichkeit“.

Die Veranstaltung organisieren der öffentliche Verein „Belaja Rus“ und Nationale Akademie der Wissenschaften.

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