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Grigori Rapota

Eurasisches Wirtschaftsforum stärkt das weltweite Vertrauen

Meinungen 30.10.2018 | 12:05
Grigori Rapota Grigori Rapota Staatssekretär des Unionsstaates Belarus-Russland

VERONA, 30. Oktober (BelTA) – Um die Atmosphäre des Vertrauens in der Region und in der ganzen Welt aufrechtzuerhalten, sind solche Institute wie das Eurasische Wirtschaftsforum Verona sehr wichtig. Das sagte Staatssekretär des Unionsstaates Grigori Rapota in einem Interview mit BelTA.

Im Gespräch zog er die Bilanz des 11. Eurasischen Wirtschaftsforums: „Es ist sehr gefährlich, wenn das Vertrauen unter den Partnern sinkt. Das führt dazu, dass der politische Wille schwach wird. Niemand glaubt mehr, dass man etwas bewirken kann und muss.“

Das Forum in Verona sei vom Wunsch geprägt, den Dialog fortzusetzen und dem Appell zu folgen, auf Wirtschaftssanktionen als Instrument des politischen Drucks zu verzichten, sagte Rapota.

„Eine offene Diskussion, an der verschiedene Staaten und Institutionen teilnehmen, ist heute sehr gefragt. Das diesjährige Forum charakterisierte die gegenwärtige Situation in der Welt als globaler Paradigmenwechsel. Und dieser Wechsel kann in verschiedene Richtungen gehen. Vielleicht erleben wir bald eine globale Entspannung. Oder im Gegenteil: die Eskalation wird einen solchen Höhenpunkt erreichen, dass die Situation nicht mehr steuerbar wird. Das möchte man natürlich nicht zulassen. Und gerade solche Foren wie das Verona-Forum zielen auf die Eindämmung solcher Szenarien ab.“

Seit 10 Jahren funktioniert das Eurasische Wirtschaftsforum als eine stabile Plattform für einen Austausch über Problemfragen und einen Dialog zwischen den Vertretern aus Ost und West.

Zum Thema Union Belarus-Russland sagte Rapota, in diesem Jahr habe man viel bessere Ergebnisse bei der Inanspruchnahme des Unionsetats .

In der italienischen Stadt Verona fand am 25.-26. Oktober das Eurasische Wirtschaftsforum unter dem Motto „Wirtschaft des Vertrauens zwischen Atlantik und Pazifik“ statt. Es wurde von der Assoziation „Conoscere Eurasie“, Roscongress, SPIEF (St. Petersburg International Economic Forum) organisiert

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