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Walentin Rybakow

Belarussische Friedensinitiativen sind international gut bekannt

Meinungen 04.09.2019 | 09:46
Walentin Rybakow Walentin Rybakow Stellvertretender Außenminister von Belarus

MINSK, 4. September (BelTA) – In der UNO weiß man über belarussische Friedensinitiativen sehr gut Bescheide. Das sagte der ständige Vertreter von Belarus bei der UNO Walentin Rybakow vor Journalisten am Rande der internationalen Konferenz zur Terrorismusbekämpfung in Minsk.

Belarus habe die Weltgemeinschaft auf verschiedenen Ebenen auf die Initiativen von Präsident Alexander Lukaschenko mehrmals aufmerksam gemacht. Eine davon bezog sich auf den Beginn eines neuen Friedens- und Sicherheitsdialogs in Europa, die sog. Helsinki-2-Initiative. Im Rahmen dieses Dialogs könnten die OSZE-Mitgliedsstaaten Lösungen für aktuelle Probleme erarbeiten. „In der UNO weiß man über die Helsinki 2 sehr gut Bescheid“, bemerkte der Diplomat.

Der belarussische Staatschef Alexander Lukaschenko hat in seiner Rede vor den Konferenzteilnehmern in Minsk wichtige Themen wie globale Sicherheit und Terrorismusbekämpfung angesprochen. Die Experten seien von der „Offenheit und Ehrlichkeit“ des belarussischen Präsidenten beeindruckt gewesen, sagte Rybakow, der sich im Anschluss an die Plenarsitzung mit vielen von ihnen unterhalten hatte. Die Aussagen des belarussischen Staatschefs seien von Herzen gekommen und dennoch pragmatisch gewesen, sie hätten eine breite Unterstützung gefunden.

Zur Konferenz „Terrorismusbekämpfung durch innovative Ansätze und unter Verwendung neuer und zukünftiger Technologien“ waren 65 Delegationen aus 55 Staaten, Vertreter internationaler Organisationen, NGOs angereist.

Das Forum zielt darauf ab, multilaterale Bemühungen zu besprechen und Lösungsansätze zu erarbeiten, um global, regional und national gegen den Terrorismus und terroristische Gruppierungen zu kämpfen. Strukturell wird die Konferenz in drei thematische Sektionen unterteilt. Im Mittelpunkt werden neue Technologien und künstliche Intelligenz stehen, von denen die Terroristen heute aktiv Gebrauch machen, des weiteren werden Ansätze und Strategien gegen Terrorismuspropaganda und den unrechtmäßigen Gebrauch technischer Errungenschaften diskutiert.

Die Konferenz findet am 3./4. September in Minsk statt. Es wird vom Außenministerium und dem Büro für Terrorismusbekämpfung der Vereinten Nationen organisiert. Die Veranstaltung ist eine Nachfolgeveranstaltung des hochrangigen internationalen Treffens im Oktober 2018, das unter der Schirmherrschaft der OSZE in Minsk stattfand.

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