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Rumas: ÖPP in Innovationsbranche ist eine Voraussetzung für dynamische Entwicklung des Landes

Wirtschaft 19.11.2019 | 09:26
Sergej Rumas
Sergej Rumas

MINSK, 19. November (BelTA) - Die öffentlich-private Partnerschaft in Innovationsbranche ist eine notwendige Voraussetzung für eine dynamische Entwicklung des Landes. Das erklärte der belarussische Premier, Sergej Rumas, bei der Eröffnung der Weltwoche des Unternehmertums.

Der Regierungsleiter betonte, dass in diesem Jahr Innovationen zum Hauptthema des Forums werden. „Eine effiziente öffentlich-private Partnerschaft auf diesem Gebiet ist eine notwendige Voraussetzung für eine dynamische Entwicklung unseres Landes“, glaubt er.

„Belarus leitet neben anderen Staaten das postindustrielle Informationszeitalter ein. Waren und Dienstleistungen aus forschungsintensiver Produktion, modernste Technik und Technologien durchdringen alle Seiten des menschlichen Lebens. Die Digitalisierung wird zum Wettbewerbsfaktor in nahezu allen Wirtschaftsbranchen und Staatsverwaltung“, bemerkte der Premier.

Er fügte hinzu, dass Belarus bestimmte Fortschritte auf dem Weg erzielt hat: der Staat gehört zu den 10 Weltländern nach dem globalen Innovationsindex, Entwicklung von Mobilanwendungen, Erfindungen und Gebrauchsmustern, Hochschulausbildung und zu den 20 Staaten nach Exporten von IT-Dienstleistungen.

„Es gibt ein erfolgreiches Kooperationsbeispiel zwischen Staat und Business – Hochtechnologiepark. In den letzten zwei Jahren stieg der HTP-Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt, zu Exporten nahezu um das Zweifache an“, so Sergej Rumas.

Dem Premier zufolge arbeitet der Staat tatkräftig an der Entwicklung von partnerschaftlichen Beziehungen mit Business. „Wir besprechen Regulierungsinitiativen der Staatsverwaltungsorgane auf einer neuen öffentlichen Ebene, machten uns an die Entwicklung des Gesetzentwurfes über selbststeuernde Organisationen. Dieses Projekt trägt zur Beseitigung von überflüssigen Verwaltungsbarrieren in Privatbranche bei“.

In Belarus wird viel Aufmerksamkeit der Verbesserung der Finanzunterstützung in Privatbranche geschenkt. Die Regierung und Banken denken über vereinfachten Zugang zu Finanzressourcen nach. Es werden mehr Produkte von den Banken den Unternehmern zur Entwicklung und Existenzgründung angeboten. Kürzlich wurde der Erlass Nr. 412 „Über Exportförderung“ unterzeichnet.

Die Regierung fördert die Innovationen. 2020 steigen die Haushaltsausgaben auf dem Gebiet um 16% an.

„Wir geben uns Mühe, damit Privatunternehmen spüren, dass ihre kühnen und innovationsintensiven Lösungen vom Staat begrüßt werden“, unterstrich der Premier.

Zu den Hauptereignissen der Weltwoche des Unternehmertums in Belarus zählen 9. Internationales Forum des Unternehmertums am 19. November in Minsk und erstes Regionales Forum des Unternehmertums am 20. November in Brest. Es finden auch folgende Konferenzen statt: FinTech Day, Investor's Factory, Wettbewerbe der Startups Belbiz Battle, Auszeichnung des besten Mentors 2019. Während der Weltwoche des Unternehmertums will man traditionell die besten Unternehmer des Jahres in Belarus auszeichnen.

Die Weltwoche des Unternehmertum (Global Entrepreneurship Week, GEW) ist die globale Initiative, die gleichzeitig in 170 Staaten der Welt zur Förderung des Ansehens des Unternehmertums, Entwicklung der Geschäftskooperation und Suche nach neuen Ideen durchgeführt wird. Zum offiziellen GEW-Vertreter in Belarus wird das Zentrum für Geschäftskommunikation Belbiz. Zu den Partnern der Weltwoche des Unternehmertums wurden schon die US-Agentur für internationale Entwicklung USAID, Entwicklungsbank, Wirtschaftsministerium, Internationale Finanzkorporation (IFC), Botschaft Großbritanniens in Belarus, Belagroprombank, Bank BelWEB und Projekt zur Entwicklung örtlicher Initiativen UNDP.

Die Weltwoche des Unternehmertums dauert bis zum 24. November an.

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