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Rumas: Belarus hat keine Probleme im Handel mit Landwirtschaftswaren auf Binnen- und Außenmärkten

Wirtschaft 21.05.2019 | 16:24
Archivfoto
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MINSK, 21. Mai (BelTA) - Belarus hat keine großen Probleme im Handel mit Landwirtschaftserzeugnissen auf Binnen- und Außenmärkten. Das erklärte der Premier Sergej Rumas auf der Besprechung beim belarussischen Präsidenten, Alexander Lukaschenko zu aktuellen Wirtschaftsfragen.

„Es gibt Betriebe, die leider ihre Erzeugnisse zum Markt der Russischen Föderation nicht liefern dürfen. Wenn wir dieses Problem von anderer Seite ansehen, so machen die Lagerbestände der wichtigsten Lebensmittelwarengruppen in der Republik Belarus von 20% bis 25 % aus“, sagte Sergej Rumas.

Mit anderen Worten wird die ganze Landwirtschaftsproduktion von Belarus auf Außenmärkten oder innerhalb des Landes verkauft. „Wir werden uns darum bemühen, dass unsere Betriebe Lieferungen in die Russische Föderation weiter vornehmen. Wir haben keine großen Probleme auf dem Gebiet. In Bezug auf viele Warengruppen gibt es keine Lagerbestände, alle Erzeugnisse werden verkauft“, machte er aufmerksam.

Der Regierungschef unterstrich, dass Belarus das Problem im Handel mit Russland nicht nur bei bilateralen Gesprächen, sondern auch im Rahmen der Eurasischen Wirtschaftsunion kenntlich macht. Ende April fand in Jerewan die Sitzung des EAWU-Regierungsrates statt, wo die belarussische Seite ihre Position durchsetzen konnte. Russland hat sektorale Einschränkungen für die Lieferungen von Erzeugnissen behoben.

„Wir haben vereinbart, dass kein Land seinen Markt für die Erzeugnisse eines anderen Landes sektoral schließen darf. Wenn Ansprüche gegen einen bestimmten Betrieb erhoben werden, so müssen Maßnahmen getroffen werden. Kein Land hat das Recht, ganze Branche zu schließen. Der Tatsache stimmten alle zu“, schlussfolgerte Sergej Rumas.

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