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22 April 2024, 16:05

Nukleare Sicherheit: Wie arbeitet Belarus mit Nachbarländern zusammen

MINSK, 22. April (BelTA) – Der erste stellvertretende Leiter der Atomenergie-Aufsichtsbehörde Leonid Dedul hat auf einer Pressekonferenz erzählt, wie Belarus mit den Nachbarländern im Bereich der nuklearen Sicherheit zusammenarbeitet.

„Die internationale Zusammenarbeit im Bereich der nuklearen Sicherheit ist sehr wichtig“, betonte Leonid Dedul. „Im Rahmen der Entwicklung und Verbesserung der Gesetzgebung im Bereich der nuklearen Sicherheit und der Strahlensicherheit berücksichtigen wir die internationalen Erfahrungen, insbesondere die Empfehlungen der IAEO. Diese enge Zusammenarbeit fand bereits beim Bau des belarussischen Kernkraftwerks statt, d.h. bei der Umsetzung des ersten Kernkraftprogramms. Die gleichen Ansätze wenden wir in Fragen der Strahlensicherheit in den Tschernobyl-Regionen an“, sagte er. „Alle drei Jahre verfasst Belarus nationale Berichte im Rahmen der Übereinkommen über nukleare Sicherheit und Entsorgung radioaktiver Abfälle und abgebrannter Brennelemente.“ 

Was die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern betrifft, so gibt es innerhalb des Unionsstaates keine Probleme, sagte er. „In letzter Zeit gibt es aufgrund der aktuellen Ereignisse gewisse Einschränkungen beim gegenseitigen Informationsaustausch mit der ukrainischen Seite, obwohl wir immer, wie im Falle Litauen, offen für einen Dialog sind. So plant Polen beispielsweise den Bau eines Kernkraftwerks, und es werden Dokumente zur Rechtfertigung der Sicherheit im Rahmen des Espoo-Übereinkommens vorbereitet. Als Nachbarstaat legt Polen Dokumente vor, und wir haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Antworten zu erhalten. Wir hoffen, dass die Arbeit in diesem Bereich in Zukunft fortgesetzt wird“, schloss der erste stellvertretende Leiter von Gosatomnadsor.
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