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Lukaschenko führt Beratung zur Entwicklung südöstlicher Kreise des Gebiets Mogiljow durch

Wirtschaft 14.08.2019 | 12:26
Während der Beratung
Während der Beratung

KOSTJUKOWITSCHI, 14. August (BelTA) – Der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, führt die Beratung zur Entwicklung der südöstlichen Kreise des Gebiets Mogiljow in Kostjukowitschi durch. Das teilte ein BelTA-Korrespondent mit.

Der südöstliche Teil des Gebiets Mogiljow umfasst außer dem Kreis Kostjukowitschi auch Kreise Klimowitschi, Krasnopolje, Kritschew, Slawgorod, Tscherikow und Chotimsk. Der Staatschef versprach, den Sachstand in der Region bei den letzten Ernennungen eingehend zu prüfen. Vor vier Jahren wurden der Erlass und das Programm zur Schaffung günstiger Lebensbedingungen für die Bevölkerung verabschiedet, um die sozioökonomische Entwicklung dieser Gebiete zu fördern.

„Die Zeit ist vorbei. Und heute müssen wir über die Effizienz dieser Lösungen diskutieren und die Zwischenergebnisse objektiv bewerten. Das heißt, diese Beratung ist ein Folgetreffen. Es gab einige positive Bewegungen, es wurden neue Unternehmen gegründet. Aber wie ich informiert wurde, gibt es genug Probleme. Es wurden einzelne Projekte in der Holzverarbeitung umgesetzt, Zementbetriebe modernisiert, zusätzliche Arbeitsplätze im Geschäftsumfeld geschaffen, mehr als 125 Tausend Quadratmeter Wohnfläche in Betrieb genommen“, sagte Alexander Lukaschenko. Die geplanten Veranstaltungen seien jedoch nur langsam umgesetzt worden, einige davon seien ausgeschlossen worden. Die zugewiesenen Mittel seien nicht verwendet worden. Es habe auch keinen Aufschwung der Wirtschaftstätigkeit gegeben. Die Zahl der in der Wirtschaft beschäftigten Arbeiter sei zurückgegangen, bemerkte der Präsident.

Der Staatschef erinnerte an seine Forderung: Die Menschen sollten in Zukunft zuversichtlich sein, einen Arbeitsplatz, angemessene Löhne und komfortable Lebensbedingungen haben. „Nichts Neues. Es ist notwendig, normale Bedingungen, wie in anderen Regionen des Landes, zu schaffen. Ich hoffe auf ein offenes und ehrliches Gespräch und möchte konkrete Vorschläge zu Problemen hören, die gelöst werden müssen“, resümierte Alexander Lukaschenko.

Mehr als Br770 Mio. Investitionen in das Anlagevermögen flossen in die Entwicklung der Wirtschaft und des sozialen Bereichs der Region im Jahr 2015 – in der ersten Jahreshälfte 2019. Im gleichen Zeitraum wurden in die Region $30,7 Mio. ausländische Direktinvestitionen auf Nettobasis herangezogen. Außerdem wurden verschiedene Maßnahmen durchgeführt, um günstige Bedingungen für die Bürger zu schaffen, qualifizierte Fachkräfte anzulocken, Betriebe zu gründen und das Industriepotenzial in den Bereichen Landwirtschaft, Handel, Dienstleistungen und Sozialwesen zu entwickeln.

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