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Internationales Forum "Ein Gürtel und eine Straße" für Juni 2019 in Minsk geplant

Wirtschaft 19.10.2018 | 20:02

MINSK, 19. Oktober (BelTA) – Das internationale Forum „Ein Gürtel und eine Straße“ wird im Chinesisch-Belarussischen Industriepark im Juni 2019 stattfinden. Das sagte der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses der Repräsentantenkammer für internationale Angelegenheiten Waleri Woronezki bei einem Treffen mit der chinesischen Delegation unter Leitung des Vizevorsitzenden des Chinesischen Komitees der PKKCV Gu Shengzong. Das teilte der Pressedienst der Repräsentantenkammer der Telegraphenagentur BelTA mit.

Waleri Woronezki informierte die Delegation über das für Juni 2019 geplante Forum der Initiative „Ein Gürtel und eine Straße“, das auf dem Territorium des Industrieparks Great Stone stattfinden wird. Im Mai kommt die OSZE/PV-Gruppe zur Unterstützung der Seidenstraße zu einer internationalen Konferenz in Minsk zusammen. Diese Gruppe wurde in Minsk im Juli 2017 während der 26. Jahrestagung der OSZE PV eingerichtet.

„Wir hoffen auf eine repräsentative Teilnahme chinesischer Vertreter und gehen davon aus, dass sich die parlamentarische Dimension der Unterstützung der Seidenstraße zu einer effektiven Dialogplattform etabliert“, hieß es aus dem Pressedienst.

Die Gesprächspartner tauschten sich über einen breiten Themenkreis bilateraler Beziehungen aus. Im Mittelpunkt stand die Umsetzung des umfassenden belarussisch-chinesischen Kooperationsprojekts – Industriepark Great Stone.

Belarus sehe die Vertiefung allseitiger Beziehungen mit China als eine seiner strategischen außenpolitischen Prioritäten an, so Woronezki.

Belarus bekenne sich bedingungslos zur Belt-and-Road-Initiative, stellte Woronezki fest. „Unter den neuen geopolitischen Bedingungen der Bildung eines neuen Gürtels entlang der Seidenstraße wächst die Rolle der Republik Belarus als wichtiges Bindeglied in Eurasien. Im Interesse dieser Initiative kann Belarus sein wirtschaftliches, wissenschaftliches, technologisches, innovatives, logistisches und humanes Potential in vollem Maße nutzen“, hieß es aus der Repräsentantenkammer.

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