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26 April 2024, 18:31

IHK-Vertreter diskutierten über finanzielle Unterstützung der industriellen Zusammenarbeit in der EAWU und neue Projekte

MINSK, 26. April (BelTA) - Unter den neuen Bedingungen kann die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit der EAWU-Staaten kaum überschätzt werden. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende der Belarussischen Industrie- und Handelskammer Denis Meleschkin auf dem Treffen des Projektbüros für die Unterstützung der industriellen Zusammenarbeit in der Eurasischen Wirtschaftsunion.

Am Treffen nahmen Vertreter des Projektbüros - der Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer der Russischen Föderation Dmitri Kurotschkin und Anastassia Astachowa, Beraterin des Präsidenten von Rosspezmasch, IHK-Vertreter der EAWU-Staaten, der Eurasischen Wirtschaftskommission und der Finanzinstitute teil.

Die finanzielle Unterstützung der industriellen Zusammenarbeit in der EAWU war das Hauptthema des Treffens, das im Saal der IHK von Belarus und online stattfand. Die Redner erörterten Schlüsselbereiche und Strategien für die Entwicklung des Industriesektors innerhalb des Integrationsverbands sowie Projekte zur Schaffung neuer Industriestandorte unter Beteiligung von Unternehmen aus den EAWU-Mitgliedstaaten. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Themen Innovation und Digitalisierung der Industrie gewidmet, die ein Schlüsselfaktor für die Erlangung einer technologischen Führungsposition auf dem internationalen Parkett sind.

Denis Meleschkin berichtete, wie sich die belarussische Industrie- und Handelskammer auf die Veranstaltung vorbereitet hat: "Wir haben umfangreiche Arbeit geleistet, um die Unternehmen über den neuen Kreditvergabemechanismus zu informieren, der durch einen Beschluss der Eurasischen Wirtschaftskommission angenommen wurde, und wir haben Rückmeldungen von Hunderten von Unternehmen erhalten. Wir freuen uns, dass die erste Sitzung hier in Minsk stattfindet. Unter den neuen Bedingungen der wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen kann die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit der EAWU-Staaten kaum überschätzt werden. Unsere Union kann getrost als erfolgreiches Beispiel für eine regionale Integration bezeichnet werden, die auf gegenseitigem Respekt und Rücksichtnahme auf nationale Interessen beruht. Ich bin zuversichtlich, dass unsere Ansätze zur Zusammenarbeit mit der richtigen Perspektive in vielerlei Hinsicht als Modell für eine konstruktive Interaktion zwischen souveränen Strukturen dienen können", sagte er.

Laut Anastassia Astachowa ist die Zusammenarbeit mit Belarus sehr eng und vielfältig. "Wir haben mit der Arbeit am Unterstützungsmechanismus begonnen. Vieles hängt von den Einzelheiten ab. Unserer Meinung nach gibt es ein weites Feld für die gemeinsame Arbeit, sowohl auf der Ebene der Wirtschaft und der Regierungsbehörden als auch auf der Ebene der Eurasischen Wirtschaftskommission", sagte sie.

Am Vorabend des Treffens besuchte die Delegation des Projektbüros aus der Russischen Föderation belarussische Unternehmen und Organisationen. Die von der Minsker IHK-Niederlassung organisierten Treffen in den Unternehmen gaben den Gästen Gelegenheit, sich ein genaueres Bild von der Bereitschaft zu gemeinsamen Projekten in der Industrie unter Beteiligung von Unternehmen aus den Ländern der Union sowie von den Bedingungen ihrer Durchführung zu machen und neue Bereiche der Zusammenarbeit bei der Entwicklung der industriellen Zusammenarbeit im Allgemeinen zu finden.
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