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23 Mai 2024, 17:26

Golowtschenko: Belarus will Zusammenarbeit mit Rosatom ausbauen                                                         

MINSK, 23. Mai (BelTA) – Belarus will die Zusammenarbeit mit Rosatom ausbauen. Das erklärte der belarussische Premierminister Roman Golowtschenko während des Treffens mit dem Generaldirektor der Staatlichen Korporation Rosatom Alexej Lichatschow.

„Mit der Inbetriebnahme des Belarussischen Kernkraftwerks hat unser Land einen bedeutenden Vorteil erlangt und die Energiesicherheit gestärkt. In der Tat haben wir mit Ihrer direkten Beteiligung einen neuen Wirtschaftszweig geschaffen, der zu einem großen Impuls für die Einführung neuer Technologien und neuer innovativer Lösungen geworden ist. Mit dem Abschluss des AKW-Baus haben sich unsere Beziehungen zu Rosatom wesentlich intensiviert. Wir arbeiten in einer Reihe von Bereichen erfolgreich zusammen“, sagte Roman Golowtschenko.

So wurde ein Memorandum zwischen den Regierungen von Belarus und Russland über die Vertiefung der strategischen Zusammenarbeit im Bereich der friedlichen Nutzung der Atomenergie und der damit verbundenen Hochtechnologien sowie ein umfassendes Programm der russisch-belarussischen Zusammenarbeit im Bereich der nichtnuklearen Energie und der nichtnuklearen Projekte unterzeichnet. 

„Ich möchte Ihnen versichern, dass wir entschlossen sind, unsere Zusammenarbeit mit dem staatlichen Unternehmen Rosatom auszubauen“, betonte der belarussische Premierminister.

Alexej Lichatschow betonte, dass es für Rosatom eine Ehre sei, in Belarus zu arbeiten. „Dank der gemeinsamen Arbeit der belarussischen Regierung, des Energieministeriums und des Staatsunternehmens Rosatom steht in Ostrowez eine der modernsten, effizientesten und sichersten Kernanlagen Europas. Aber wir machen hier nicht Halt. Wir ziehen etwa 40 Projekte im nichtnuklearen Bereich in Betracht. Sie befinden sich in unterschiedlichen Stadien der Vorbereitung, aber jedes von ihnen wird unserer Meinung nach ein attraktives Industrie- und Produktionsprojekt mit neuen Arbeitsplätzen, Steuereinnahmen und der Weiterentwicklung von Kompetenzen sein, auch für Lieferungen in Drittländer. Für uns ist das Hauptkriterium, dass es sich nicht nur um gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeiten handelt, sondern dass wir gemeinsame Unternehmen mit attraktiven wirtschaftlichen Indikatoren haben“, erzählte Direktor von Rosatom. 
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