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Belarus will Erfahrungen in Atomenergie mit Ungarn austauschen

Wirtschaft 26.06.2019 | 15:45
Wiktor Karankewitsch. Archivfoto
Wiktor Karankewitsch. Archivfoto

MINSK, 26. Juni (BelTA) - Belarus ist bereit, seine Erfahrungen bei der Umsetzung des nationalen Kernenergieprogramms mit Ungarn zu teilen. Das erklärte der belarussische Energieminister Wiktor Karankewitsch beim Treffen mit dem Minister für Planung, Bauwesen und Inbetriebnahme neuer Reaktoren des Atomkraftwerkes Paks, Janos Shuli. Das gab der Pressedienst des Energieministeriums bekannt.

„Wir sind bereit, über Kernenergie zu diskutieren und unsere Erfahrungen bei der Umsetzung des nationalen Kernkraftprogramms auszutauschen“, sagte Wiktor Karankewitsch.

Die Seiten gingen auf mögliche Zusammenarbeit in Energiebranche, einschließlich in Kernenergie ein.

Im Vorfeld des Besuchs im Energieministerium besuchte die ungarische Delegation das Baugelände des belarussischen Kernkraftwerks und Ostrowez, wo die Gäste ihre Erfahrungen bei der Schaffung der Bauinfrastruktur teilten.

„Die Erfahrungen der belarussischen Seite bei der Schaffung von Lebensbedingungen und erfolgreicher Arbeit beim Atomkraftwerk sind sehr groß. Sie können bei der Errichtung des Kernkraftwerkes „Paks-2“ genutzt werden“ sagte Janos Shuli.

Das Belarussische AKW ist ein Projekt zum Bau des Atomkraftwerkes vom Typ WWER-1200, das in der Nähe von Ostrowez (Gebiet Grodno) gemäß dem russischen Projekt umgesetzt wird. Der erste Energieblock soll 2019 ans Netz gehen. Der zweite Block soll 2020 betriebsbereit sein.

Ungarische Spezialisten sind am Kernkraftwerk in Belarus interessiert, weil Energieblöcke von Paks-2 nach dem russischen Typ WWER-1200 Generation 3+ errichtet werden.

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