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Belarus und Montenegro denken über regelmäßigen Flugverkehr nach

Wirtschaft 19.11.2019 | 16:19
Archivfoto
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MINSK, 19. November (BelTA) - Belarus und Montenegro denken über regelmäßigen Flugverkehr nach. Das teilte Vizepräsident der Wirtschaftskammer Montenegros, Ivan Savelić, während des Belarussisch-montenegrinischen Geschäftsforums mit.

„Hier wohnen die Vertreter der Fluggesellschaft Montenegro Airlines bei. Wir werden direkten Flugverkehr aus Minsk nach Montenegro besprechen, um Tourismus zu entwickeln. Dadurch können wir weiterhin besser in Geschäftsbranche, Landwirtschaft, Energie kooperieren. Kleine und mittlere Betriebe finden auch ihren Platz in der Zusammenarbeit“, sagte Ivan Savelić.

Vorsitzender der Belarussische Industrie- und Handelskammer, Wladimir Ulachowitsch, bemerkte, dass etwa 35-40 Tsd. belarussische Touristen 2018 nach verschiedenen Einschätzungen Montenegro besuchten. „Im Sommer ist natürlich diese Richtung gefragt. Aus Grodno und Gomel wird mit Charterflugzeugen angeflogen. Es gibt eine Fluglinie nach Belgrad. Von dort aus kann man nach Montenegro fliegen. Bevor Einführung regelmäßiger Flüge nach Montenegro müssen unsere nationalen Fluggesellschaften alles einkalkulieren, weil die Arbeit auf gleichberechtigter Grundlage erfolgen muss“, unterstrich er.

Die Vertreter der Geschäftskreise beider Staaten verhandeln heute über Kooperationsaussichten in Transport, Tourismus, Bauwesen und Handel mit Baumaterialien, Energie, Metallverarbeitung, Holzverarbeitung, Fleischindustrie, Wirtschaftsprüfung, Beratung usw. „Belarus und Montenegro haben einen kleinen Warenumsatz. Das ist ein neuer Markt für uns. Eine der Nischen in bilateraler Zusammenarbeit nehmen die Erzeugnisse aus der Holzverarbeitung ein. Diese Branche wurde grundlegend modernisiert und Waren sind auf ausländischen Märkten gefragt. Ein weiteres Thema stellt Logistik dar. Montenegro besitzt exklusive Lebensmittel. Wir können als Partner eine bestimmte Rolle bei der Arbeit auf dem EAWU-Markt spielen. Tourismus, Transport, IT-Dienstleistungen bieten auch Kooperationsperspektiven“, erzählte Wladimir Ulachowitsch.

Der Botschafter Montenegros in Russland und Belarus (nebenamtlich), Ramiz Bašič, hält es für notwendig, Entwicklung von Wirtschaftsbeziehungen zwischen Belarus und Montenegro zu beschleunigen. „Montenegro ist unter belarussischen Touristen sehr beliebt. Wir können auch in Landwirtschaft, Industrie kooperieren. In Belarus gibt es sehr viele Produktionsbetriebe und Lebensmittel, an denen wir interessiert sind“, machte er aufmerksam.

Heute wird das Geschäftsklima von Belarus und Montenegro präsentiert. Beim Forum wird das Kooperationsabkommen zwischen der Belarussischen Industrie- und Handelskammer und Wirtschaftskammer Montenegros in Außenwirtschaft unterzeichnet. „Wir führten während einiger Jahre Gespräche durch Botschaften durch. Endlich kamen wir zum Ergebnis. Hoffentlich trägt dieses Forum zur Wirtschaftskooperation zwischen unseren Staaten bei“, schlussfolgerte Ivan Savelić.

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