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Belarus tritt für gesunde Konkurrenz auf gemeinsamem Markt mit Russland ein

Wirtschaft 18.07.2019 | 10:55

SANKT PETERSBURG, 18. Juli (BelTA) – Die Konkurrenz auf dem belarussisch-russischen Markt soll gesund sein. Das erklärte der Vorsitzende des Rates der Republik, Michail Mjasnikowitsch, heute beim Treffen mit Leitern der Regionen von Belarus und der Organe der Staatsmacht der Subjekte der Russischen Föderation am Rande des 6. Forums der Regionen, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Es gebe eine Reihe wichtiger Themen in den bilateralen Beziehungen. Es würden die Gespräche ständig laufen, was auch gut sei. „Aber wir müssen verschiedene Barrieren vermeiden. Wir müssen auf dem gemeinsamen belarussisch-russischen Markt konkurrieren, aber diese Wettbewerbsfähigkeit muss gesund sein“, sagte Michail Mjasnikowitsch.

Der Sprecher rief auf, gemeinsame Bemühungen für die Arbeit mit Drittländern zu vereinigen. „Es besteht Bedarf an gemeinsamen Unternehmen, wissenschaftlichen und technischen Projekten. Wenn es ein ernsthaftes gemeinsames Business geben wird, werden gute Ergebnisse sein“, so er.

Die Vorsitzende des Föderationsrats, Walentina Matwijenko, wies darauf hin, dass die interregionale Zusammenarbeit einen großen Beitrag zum Ausbau und zur Vertiefung von Beziehungen zwischen den Ländern, zur Entwicklung des Unionsstaates leistet. Sie forderte die Teilnehmer des Treffens auf, die Probleme zu ermitteln, die die Herstellung von Kontakten behindern könnten, Vorschläge zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften zu unterbreiten, um die günstigsten Bedingungen für Investitionen und Unternehmen zu schaffen.

Während des Treffens übergab der Rat der Republik der Nationalversammlung von Belarus dem Föderationsrat der Föderalversammlung Russland die Faximilausgabe „Bucherbe von Franzysk Skaryna“.

Dieses Forum widmet sich humanitären Fragen. Eine große Aufmerksamkeit wird auf die Jugendpolitik gelenkt. Es wurde die Bedeutung dieser Richtungen für den Aufbau des Unionsstaates hervorgehoben. Es wurde festgestellt, dass das Forum der Regionen als Integrationsprojekt durchgeführt wurde. Davon zeugt das Interesse der Partner aus den GUS-Staaten und Europa an dieser Form der Arbeit.

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