Vollversion

Belarus gewinnt seit 2002 über $734 Mio. internationale technische Hilfe für Ökoprojekte

Wirtschaft 25.06.2019 | 15:50

MINSK, 25. Juni (BelTA) - Belarus hat seit 2002 über $734 Mio. internationale technische Hilfe für Ökoprojekte gewonnen. Somit geht man gegen Klimawandel vor. Das teilte die Verwaltungsleiterin für Klima des Naturministeriums, Natalja Alejnikowa in der Rundtischsitzung zum Thema „Grüne Städtebau: von der Theorie zur Praxis“ mit, die in der Repräsentantenkammer der Nationalversammlung stattfand.

„Die nationale belarussische Politik berücksichtigt die wichtigsten Weltprioritäten, unter anderem die Agenda im Bereich der nachhaltigen Entwicklung bis 2030. Nahezu alle Ziele der nachhaltigen Entwicklung im Umweltschutz und bei der vernünftigen Nutzung von Naturressourcen sind in die Staatsprogramme und Strategien eingebettet. Nationaler Aktionsplan zur Entwicklung der grünen Wirtschaft liefert ein Beispiel einer hohen Verantwortung eines bestimmten Landes bei der Verwendung von gesamteuropäischen Ansätzen“, betonte Natalja Alejnikowa.

In der Republik werden Projekte zur Energieeinsparung, Nutzung von erneuerbarer Energiequellen, Bewahrung von Wäldern und Wiederaufforstung sowie Sanierung von Mooren umgesetzt. „Im Zeitraum zwischen 2002-2018 haben wir auf dem Gebiet „Klimafinanzierung“ über $734 Mio. internationale technische Hilfe herangezogen. Das zeugt von der Richtigkeit des gewählten Öko-Kurses“, glaubt Natalja Alejnikowa.

Zurzeit sucht das Naturministerium nach Investoren für Windenergie. Man arbeitet an Projekten zur Installation von fünf Windkraftanlagen. Ein Territorium in der Nähe des Dorfes Weleschkowitschi (Kreis Ljosno im Gebiet Witebsk) wurde zur elektronischen Versteigerung gestellt.

Natalja Alejnikowa erinnerte, dass sich über 45 belarussische Städte an den Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie anschlossen. Sie verpflichteten sich freiwillig dazu, ihre Territorien zu Prinzipien der nachhaltigen Energie zu entwickeln und Treibhausgasemissionen um 30% bis 2030 zu reduzieren.

In der Rundtischsitzung wurden Erfahrungen bei der Entwicklung der Pläne über grünen Städtebau in Belarus präsentiert. Man berichtete auch über die Verwirklichung von energieeffizienten Projekten. An der Sitzung beteiligten sich Abgeordnete, Vertreter des Ministeriums für Naturressourcen und Umweltschutz, Ministeriums für Architektur und Bauwesen, des Departements für Energieeffizienz von Gosstandart, UNDP/GEF-Projekts „Belarus: Förderung des grünen Städtebaus“, Repräsentanten der Stadtverwaltungen und öffentlicher Vereinigungen.

Nachrichten der Rubrik Wirtschaft
Vollversion