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Wirtschaft
27 Dezember 2022, 15:59

Agrarindustrie, BioTech-Cluster und Soziales: Witebsk hat große Pläne für 2023

WITEBSK, 27. Dezember (BelTA) – Das Gebiet Witebsk ist im Jahr 2022 unter allen belarussischen Regionen zum Spitzenreiter bei Exporten, Einzel- und Großhandelsumsätzen geworden. Was den Bruttoregionalprodukt angeht, liegt Witebsk nach Brest landesweit auf Platz 2. Das sagte der Vorsitzende des Gebietsexekutivkomitees Witebsk, Alexander Subbotin, auf der letzten Sitzung des Witebsker Abgeordnetenrates.

Im vergangenen Jahr sah sich Belarus einem enormen Sanktionsdruck des Westens ausgesetzt, dennoch gelang es der Region, in einigen Wirtschaftssektoren Fortschritte zu erzielen. „Es war ein schwieriges Jahr, weil der Sanktionsdruck des Westens zunehmend stark war. Es gab viele Beschränkungen im Außenhandel, es gab Schwierigkeiten in der Industrie und in der Landwirtschaft, vor allem aufgrund der fehlenden Rohstofflieferungen. Das hatte damit zu tun, dass die vielen logistischen Ketten unterbrochen waren. Trotz der sich zuspitzenden Situation haben wir es gemeinsam geschafft, diese Zeit mit minimalen Verlusten zu überleben. Die Auflistung aller Ergebnisse kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Laienhaft ausgedrückt würde ich sagen, dass wir bei den Exporten, dem Einzel- und dem Großhandelsumsatz die Nummer eins geworden sind. Beim Bruttoregionalprodukt liegen wir auf Platz 2, gleich nach Brest. Außerdem belegen wir den dritten Platz bei der Importsubstitution“, fasste der Oblast-Chef die vorläufigen Ergebnisse des abgelaufenen Jahres zusammen.

Was die Pläne für das nächste Jahr angeht, so sagte Alexander Subbotin, dass alles, was in diesem Jahr begonnen wurde im nächsten Jahr fortgesetzt wird. „Es wird wichtig sein, das zu Ende zu bringen, was meine Vorgänger mit dem Dekret Nr. 70 im Agrarsektor begonnen haben. Die Region hat bereits zwei Jahre lang daran gearbeitet, und jetzt können wir sehen, wo es Defizite gibt und was korrigiert werden muss. Es wird viele Projekte im kulturellen und sozialen Leben geben. Wir haben auch die vom Staatschef geforderte Bildung eines Biotechnologie-Clusters auf den Weg gebracht, damit jede Region ein oder zwei solcher Großprojekte hat. Dieses Projekt wird im Jahr 2023 in Angriff genommen“, betonte der Gouverneur.

Alexander Subbotin wies auch darauf hin, dass die regionalen Behörden mögliche Risiken für das nächste Jahr kalkulieren, die hauptsächlich mit externen Faktoren zusammenhängen - Sanktionen, bewaffnete Konflikte außerhalb unseres Landes. „Wir hoffen, dass sich die Situation etwas beruhigen wird, dass der gesunde Menschenverstand siegt, dass wir unsere freundschaftlichen und partnerschaftlichen Beziehungen fortsetzen bzw. ausbauen können und dass unsere Kontakte mit dem Westen wiederhergestellt werden“, sagte der Gouverneur.

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