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Lukaschenko: In Belarus hat sich eine genetische Resistenz gegen bewaffnete Aggression gebildet

Präsident 22.02.2018 | 19:28

MINSK, 22. Februar (BelTA) – Im belarussischen Volk hat sich eine genetische Resistenz gegen jede bewaffnete Aggression gebildet. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko in der Feierstunde zum 100. Jahrestag der Belarussischen Streitkräfte.

Kein Mensch in Belarus habe heute den Wunsch, eine Waffe in die Hand zu nehmen, sagte Lukaschenko. „Aber jeder ist bereit, seinen Staat, seine Familie und seine Unabhängigkeit zu verteidigen. Dass muss die ganze Welt wissen. Verteidigungsfähigkeit des Staates ist die oberste Priorität der belarussischen Militärpolitik. Wir werden auch weiterhin unser Wissen und Können schärfen, um die Heimat zu beschützen. Das Pulver muss man trocken halten. Das ist ein Axiom.“

Die Geschichte der belarussischen Streitkräfte beginnt mit der Gründung der Roten Armee, die eine wichtige Rolle beim Werdegang und der Bewahrung der belarussischen Staatlichkeit gespielt hat. „Das ist unbestritten. Diese Wahrheit müssen wir den darauffolgenden Generationen weiter geben“, so Lukaschenko.

Der Zweite Weltkrieg war für die 1,5 Millionen belarussischen Soldaten und Offiziere und für die ganze Nation eine harte Prüfung. Die Partisanenbewegung und der bewaffnete Widerstand war nirgendwo so stark wie in Belarus. Eine halbe Million Partisanen und Untergrundkämpfer führten auf den besetzten Territorien einen harten Kampf gegen die Eroberer.

Der 23. Februar ist geprägt von der Bildung der Sowjetarmee, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts für strategische Parität auf dem Planeten sorgte und den Nuklearkrieg irrational gemach hat.

Seit der Erlangung der Unabhängigkeit durch Belarus hat sich die belarussische Armee innerhalb der letzten 15 bis 17 Jahre mehrmals modernisiert und sich an die Kriegsführung unter sich schnell verändernden Bedingungen angepasst. „Wir haben die Erfahrungen anderer Staaten und ihrer Armee übernommen und viel gelernt. Wir haben manche Lehren gezogen. Wir haben versucht, eine kompakte, kleine aber verteidigungsfähige Armee zu schaffen, die jederzeit bereit ist, unser Volk und den Staat zu schützen. Die getroffenen Maßnahmen haben es erlaubt, auf moderne Herausforderungen und Bedrohungen effektiv zu reagieren“, sagte der Staatschef.

Stärkung und Entwicklung des Militärpotentials sei ein kontinuierlicher Prozess, betonte der Staatschef. Die Situation in der Welt und in direkter Nähe von Belarus erfordere ein entsprechendes Handeln. Belarus sei geografisch gesehen ein offener Staat, der vom politischen Geschehen im In- und Ausland nicht unbeeinflusst bleibe.

Heute seien die belarussischen Streitkräfte imstande, alle auf sie auferlegten Aufgaben zu erfüllen, zeigte sich Alexander Lukaschenko überzeugt.

„Der größte Wert der belarussischen Armee sind ihre Soldaten und Offiziere. Starkherzig, heimattreu und pflichtbewusst. Das Prestige des Militärdienstes, die Erweiterung des Offizierscorps, Professionalismus und enge Kampfgemeinschaft sind unsere vorrangigen Ziele bei der Unterstützung der Armee“, resümierte Lukaschenko.

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