Vollversion

Lukaschenko fordert, Muss- und Kann-Kriterien bei der Finanzierung von Streitkräften zu beachten

Präsident 13.02.2018 | 12:54

MINSK, 13. Februar (BelTA) - Die Regierung hat Muss- und Kann-Kriterien bei der Finanzierung von Streitkräften zu beachten. Diese Forderung gab der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko auf der Sitzung des Sicherheitsrates bekannt.

„Innerhalb der letzten Jahre wurde die Einsatzbereitschaft der belarussischen Militäreinheiten und Truppen unterstützt. Die Armee wird mit modernsten Entwicklungen der belarussischen und weltweiten Rüstungsindustrie versorgt, an der Kampfausbildung wird ständig gefeilt. Dies kostet natürlich eine große Menge Geld. Die Regierung hat die Muss- und Kann-Kriterien zu beachten. Es darf aber auch keine Störungen in der Finanzierung der Streitkräfte geben, insbesondere in Bezug auf Bewaffnung und Ausstattung“, unterstrich Alexander Lukaschenko.

Zu den Aufgaben des Verteidigungsministeriums gehört die Anschaffung von notwendigen Sachen, höchstens effiziente Geldverteilung und Nichtzulassung einer Geldverschwendung. Der Präsident gab dem Verteidigungsminister in Auftrag, das ganze Vermögen im ideellen Zustand zu halten.

Das Staatsoberhaupt machte auch darauf aufmerksam, dass die Reformen der Streitkräfte nicht ewig dauern müssen. Er denke, dass bei der derzeitigen Überprüfung der Streitkräfte über ihre richtige Kampfbereitschaft beurteilt werde.

Alexander Lukaschenko zufolge wurden in Belarus harte, aber rechtzeitige Maßnahmen zur Entwicklung der belarussischen Rüstungsindustrie getroffen. „Zur Zeit gibt es in Belarus ein kreatives Cluster vertreten durch Generalkonstrukteure und Rüstungsspezialisten“, stellte der Staatschef fest.

Belarussische Spezialisten sind auf neuen Gebieten fortgeschritten: Raketenbau, Schaffung von modernen Flugabwehrraketensystemen, Panzertechnik. Unsere hochtechnologischen Waffen sind nicht nur in der Republik, sondern auch auf Außenmärkten gefragt. „Wir haben noch viel zu tun. Wir müssen an neuen Generationen der Bewaffnung, Drohnen, funkelektronischen Mitteln, Robotertechnik arbeiten. Modernste Entwicklungen müssen in die Massenproduktion schnell aufgenommen werden“, erklärte Alexander Lukaschenko.

Der Staatschef interessierte sich beim Verteidigungsminister und Vorsitzenden des Staatlichen Rüstungskomitees dafür, welche Maßnahmen zur Entwicklung der Streitkräfte und Stärkung der Militärsicherheit des Staates im Allgemeinen nötig sind, welche es Probleme und Lösungen dazu gibt.

Nachrichten der Rubrik Präsident
Vollversion